Autor Thema: Kommerzielle Caches  (Gelesen 741 mal)

Offline Jiver78

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Kommerzielle Caches
« am: 06. Dezember 2016, 21:28:36 »
Nachdem es im "Vorgeplänkel" zum letzten Podcast Thema war, habe ich mir die aufgeführten "kommerziellen" Caches einmal angesehen und mir meine Gedanken darüber gemacht, die ich Euch präsentieren möchte.

Erstmal zu den Caches:
OC12CE7 - Frei zugänglicher Cache, ein Codewort im Cache ermöglicht eine Gewinnspielteilnahme -> Werbung
OC10052 - Reine Werbung für einen Künstler? Da Cache möglicherweise weg (letzes log) eher was für die Archivierung.
Die widersprechen den Nutzungsregeln. Da ich nicht so lange dabei bin: galt diese Regel schon bei deren Platzierung? Wenn ja müssten sie unter Bestandsschutz stehen.

OC8E5D, OCC498, OC24DF, OC10E64, OCEC92, OC59DB - lassen sich als Caches mit Eintritt zusammenfassen.
Und jetzt werde ich vermutlich für einige Opencacher zum Ketzer, denn was für ein Problem gibt es mit diesen Caches? Für mich keines.

Jetzt zum Thema Kommerz
Argument 1: Man muss Eintritt zahlen, das widerspricht dem "Open"-Gedanken.
In meinen Augen: Schwachsinn.
Jedem der Caching betreibt sollte klar sein, dass es das Hobby nicht für lau gibt. Wenn Geld ein Grund wäre, die Caches auf Opencaching.de zu löschen, dann muss man mit der selben Begründung alle Caches löschen die spezielle Ausrüstung erfordern. Möchte ich einen Klettercache machen, hieße das für mich einen schönen mittleren, dreistelligen Eurobetrag ausgeben zu müssen. Da geh' ich lieber für ein paar Euro in nen Park und mache einen hübschen Multi.
Faktisch bin ich also von Klettercaches ausgeschlossen. Und auch von Boots- und Tauchcaches. Soviel zum "Offen"-Gedanken. Und das könnte man wohl soweit runterbrechen, dass außer 1/1er nichts mehr übrig bleibt.
Ein Eintritt als Hürde für einen Opencache zu sehen halte ich dementsprechend für nicht haltbar.
Wem Eintritt nicht passt kann solche Caches ignorieren. So wie ich Kletter- / Tauch- / Bootcaches ignoriere.

Argument 2: Open heißt "nicht kommerziell".
Auch da möchte ich klar widersprechen. Aus der Opensource-Bewegung heraus heißt open nichts anderes wie offen und frei. Und Opensource ist so frei, dass es auch erlaubt ist (sein muss!), dass andere mit der freien Software Geld verdienen, also kommerziell nutzen.
Übertragen  auf Opencaching hieße das: Opencaching stellt eine Plattform und Technik zur Verfügung ohne dafür etwas zu verlangen. Mit dem Ziel das möglichst viele Cacher zu rekrutieren. "Frei" heißt dann aber auch, dass der Nutzer entscheidet, zu was er denn die Plattform nutzen möchte. Wenn Opencaching wirklich "offen" sein will, muss auch gestattet sein, dass Nutzer Caches in einem Gelände verstecken dass Eintritt kostet (Genehmigung vorausgesetzt).
Betrachten wir dazu die Nutzungsbedingungen:
  • "Geocaches dürfen nur an Orten versteckt werden, die von der Öffentlichkeit betreten werden dürfen." bleibt aus meiner Sicht davon unberührt, da die Öffentlichkeit (nach Entrichtung der Gebühr) den Cache einsammeln können (rechtlich gesehen macht z.B. Eintritt auch eine öffentliche Veranstaltung nicht zu einer geschlossenen Veranstaltung).
  • "Nicht erlaubt sind kommerzielle Caches. Ein Cache wird als kommerziell betrachtet, wenn er in Gewinnerzielungsabsicht versteckt wurde." Das zieht IMHO erst, wenn der Cache vom (Park)Betreiber selbst gelegt wurde um damit mehr Besucher anzuziehen. Alleine Aufgrund der gigantischen Anzahl der OC-Nutzer (Sorry für diese Ironie) kann man dieses Argument zumindest aktuell getrost vernachlässigen. Und auch zukünftig wäre ein Cache aber auch nur ein kleines Angebot unter sehr vielen anderen Angeboten eines (Tier-/Freizeit)Parks, die Gewinnerzielungsabsicht vernachlässigbar.
  • "Weiterhin ist jegliche Form der Werbung in Cachelistings, Benutzernamen und Logs unerwünscht."
    Als Advocatus diaboli könnte man zudem einwenden, dass jeder Sightseeing-Cache bereits Werbung ist. Werbung für etwas dass eventuell auch noch Eintritt kostet.

Ich plädiere daher dazu den Passus zu streichen. Auch wenn ich damit wohl auf verlorenem Posten stehe. Es widerspricht in meinen Augen dem "Open"-Gedanken und schränkt nämlich die Nutzung ein indem es die Möglichkeit sehenswerte Orte vorzustellen reduziert.

Und um nochmal auf die Caches oben zu sprechen zu kommen.
Gruppe 1 (Werbung) widerspricht aktuell den Nutzungsbedingungen. Zu prüfen wäre, ob sie das schon zum Platzierungszeitpunkt taten.
Gruppe 2 (Eintritt) widerspricht aktuell nicht den Regeln. Sie wurden nicht zum Erzielen von Gewinn gelegt, zumindest kann ich das nicht erkennen. Noch sind sie mehr Werbung als ein Sightseeing-Cache. Noch sind sie der Öffentlichkeit unzugänglich, im Gegenteil sie sind vermutlich zugänglicher als ein Tauchcache.
« Letzte Änderung: 07. Dezember 2016, 13:31:21 von Jiver78 »

Offline ScoutCacher

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Re: Kommerzielle Caches
« Antwort #1 am: 07. Dezember 2016, 08:13:28 »
OC12CE7 - Frei zugänglicher Cache, ein Codewort im Cache ermöglicht eine Gewinnspielteilnahme -> Werbung
Würde ich zustimmen. Da steht eine Firma dahinter, die wollen Musikalkarten und sonstwas verkaufen. Für mich ist vorallem auch die Zielgruppe selber ein Argument.

OC10052 - Reine Werbung für einen Künstler?
Ist eine Cachereihe um durch eine Tour vorbei an mehreren Kunstwerken, die Kunst den Leuten näher zu bringen (So wie ich das verstehe). Klar, das da der Künstler genannt wird. Aber ist das wirklich Werbung im Sinne 'Kauft Leute, kauft".
Würde ich z.B. nicht als verbotene Werbung sehen.
Wie wären dann Caches für/bei einer Gedenkstätte, wo das Gedenken und das Kunstwerk im Vordergrund steht aber auch der Künstler - eh klar- genannt wird?


OC8E5D, OCC498, OC24DF, OC10E64, OCEC92, OC59DB - lassen sich als Caches mit Eintritt zusammenfassen.
Und jetzt werde ich vermutlich für einige Opencacher zum Ketzer, denn was für ein Problem gibt es mit diesen Caches? Für mich keines.
Argument 1: Man muss Eintritt zahlen, das wieder spricht dem "Open"-Gedanken.
In meinen Augen: Schwachsinn.
 
Ein Eintritt als Hürde für einen Opencache zu sehen halte ich dementsprechend für nicht haltbar.
Wem Eintritt nicht passt kann solche Caches ignorieren. So wie ich Kletter- / Tauch- / Bootcaches ignoriere.
Möchte mich auch hier anschließen. Wenn mich der Eintritt stört, geh ich nicht hin.

Wenn der Mehrwert darin besteht, ein Kulturgut den Leuten näher zu bringen, vielleicht auch auf ein Problem hinzuweisen, auch Tätigkeiten hervorzuheben, welche vielleicht nicht so attaktiv scheinen, aber alle angehen (wie in einem Podcast angesprochen Kommunale mit Mullabfuhr? - ich hoff ich erinnere mich richtig). Was ist dabei falsch?

Für mich ist wichtig, ob ein direkter Verkaufszusammenhang, eine Kaufverführung besteht. Kommen die Leute nur wegen dem Cache und zahlen Eintritt?(und mehr als den Cache gibt's fast nicht). Kommen die Leute und landen auf einer Produktseite wo fast schon (für gewisse Zielgruppen) ein Kaufzwang entsteht?

Oder gibt es den Cache primär um etwas interessantes/diskussionswürdiges zu zeigen, darzustellen.

Ein cache in einem Zuckerlgeschäft/Spielzeuggeschäft mit Zielgruppe Kids - nein, will ich nicht sehen.
Ein Cache zum Thema Bienen in einem Geschäft für Imkerzubehör - ja, warum nicht. (gibt's aktuell in meiner Umgebung) - so viele wird es nicht geben, die sich durch den Cache verführen lassen und Imkerzubehör oder Wachs zum Kerzengießen kaufen ;) Da ist mir die Bewustseinsbildung zum Thema Bienenproblem wichtiger.

Danke für den Start dieser Diskussion, hat mich auch schon öfters berührt und diverse Argumentationen teilweise geärgert.

Solong, ScoutCacher



"Ob Cachedosen beißen?" - waren seine letzten Worte.

Offline Kassena Tomat

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Re: Kommerzielle Caches
« Antwort #2 am: 07. Dezember 2016, 11:51:03 »
Ist doch alles genauso richtig. Caches auf/in eintrittspflichtigen öffentlichen Geländen/Gebäuden sind für mich ok. (Zoos, Botanische Gärten, öffentliche Museen usw.). Ich muss den Cache ja nicht machen und außerdem kostet es ja ebenso Geld, z. B. extra in eine weiter entfernte Gegend zu fahren, um dort zu cachen. Es gibt z. B. einen OConly im Tierpark Berlin, den werde ich evtl. mal suchen, wenn ich den Tierpark eh besuche.

Was anderes ist es, wenn jmd. einen Cache in seinem privaten Geschäft (Laden, Verkaufsräume usw. ) legt. Da sehe ich schon eine kommerzielles Interesse, Cacher in den Laden zu locken. Oder Caches, die z. B. auf eine kommerzielle Webseite locken (z. B. "das Passwort findest du oben auf der Webseite meinramschladen.com").

Kunst/Künstler erwähnen ist m. E. ebenfalls in Ordnung. Sonst dürfte ich beim Legen eines Caches z. B. in einem Park an einer Skulptur den Künstler nicht nennen, was albern wäre. Natürlich besteht hier die Möglichkeit für einen Künstler selbst, als Cache-Owner anonym auf sein Kunstwerk aufmerksam zu machen. Damit kann man aber leben.

Offline Le Dompteur

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Re: Kommerzielle Caches
« Antwort #3 am: 10. Dezember 2016, 19:32:58 »
Moin Moin,
da bin ich nach einem Jahr endlich wieder online mit 9 heilen Fingern und muß sogleich mein Geständnis abgeben: Jaaa; ich habe Caches an Orten versteckt, um für den Künstler zu werben (OC1229E, OC11346): lokale Skulpturen-Bildhauer. Der eine verkauft nicht und verschenkt Mannsgroße Schnitzereien an die Nachbargemeinden, die andere (=ältere Dame, 50 kg, 150 cm) stemmt aus Mannsgroßen Feldsteinen Filigranes für "Taschengeld". Eintritt jeweils: Gratis! Bei Interessensabwägung sehe ich hier nicht die "Geißel des 21. Jhdts": Kommerzielle Werbung! Oder?

Wenn ich für irgendeinen Cache Eintritt zahlen muß oder an einem Spektakulärem eine Spendendose stünde, behalte ich mir die Freiheit vor, diesen nicht finden zu wollen.
Mein Ceterum Censeo: Logeinträge an solchen-OC-Dosen würden selbstregulierend wirken und eher negativ-Werbung machen.

Daß OC keine kommerzielle Werbung erlauben darf, versteht sich von selbst. "unddasistauchgutso!"

Argument1 kann man nicht dem Owner anlasten. Es ist doch mir überlassen, wieviel Geld ich für ein Schlauchboot, meine 1000-Lux-Flakstrahler-Helmlampe oder disphärischen Taschenspiegel ausgebe? Wenn ein Cache extra-Ausrüstung erfordert, kann jeder selber entscheiden, was er ihm Wert ist (im wahrsten Wortsinn)!
Ein Cache auf dem Mount Everest ist per se nicht "kommerziell" - auch wenn ICH die Reise nicht finanzieren könnte.

Argument2: "Werbung" ist soooo relativierbar! Was ist mit den Rätseln, wo nach Musikgruppen, Filmzitaten, Auto-Kenndaten geguugelt werden muß? Schleichwerbung?
Was ist mit "Events" in Dönerbuden oder bei McD'? Verzehrzwang ? / !
"Dieser Cache zollt dem Wappen von Hintertupfinghofen und dessen Sportverein", gelegen neben einer Turnhalle in einem Kuhdorf...
Mit jedem Substantiv in einem Listing machst Du doch schon "Werbung" für irgendwas - und sei es nur der Duden :-)

Ich habe schon zwei Caches gefunden, wo ich wollentlich in die örtliche Stadtbücherei gelockt wurde und in einem Buch signieren mußte (das eine Mal, das von B. Hoe..). Ich fühle mich bis heute nicht veranlaßt, besagtes Buch zu kaufen oder lesen.

Interessanter, finde ich die Frage, wie man der Werbung in den Caches Herr wird!
Von Jesus-CDs, Fußball-Sammelkarten über Parteipolitischen Flyern, Werbe-Kugelschreibern und -Feuerzeugen, findet man dort alles. Darf man das? Soll man das? Nööö! Aber das kann / wird niemand verhindern können.

Für mich ist die Grenze: Sobald auf Opencaching.de irgendwelche "Sponsoren-Banner" oder Werbe-Popups auftauchen, bin ich 'raus! Das ist der "Break-Even"-Point den Google ja auch nieee überschreiten wollte.

Mit freundlichen Grüßen aus Alsen, DK
Holger "Le Dompteur"
"Cacheo ergo sum" - ich cache, also bin ich!

Offline ClanFamily (Mirco)

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Re: Kommerzielle Caches
« Antwort #4 am: 12. Dezember 2016, 21:04:12 »
Hi ihr lieben,
erstmal Danke dass ihr den Podcast hört und dieses Thema auch angeht.
Die Diskussion scheint ja fast "trollartig" immer wieder zu kommen.
Deswegen wollen wir mal einen Strich drunter ziehen können und eine "Definition" für OC ableiten.

Ich würde mich also freuen wenn es noch ein paar Kommentare gibt (und nicht nur ein "stilles" .. ja sehe ich auch so).
Vielleicht bekommen wir das ja auch mal abgehakt, dass man eine Beschreibung hat, an die man sich halten kann ;)

Weiter so! Vielen Dank.
Clanfamily Mirco
mit Grüßen, Mirco von .: ClanFamily.de :.
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Offline 4_Vs

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Re: Kommerzielle Caches
« Antwort #5 am: 13. Dezember 2016, 12:05:29 »
Gewinnerzielungsabsicht -> Nein, ansonsten Ja.

Just my 2 cents


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Offline Le Dompteur

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Re: Kommerzielle Caches
« Antwort #6 am: 15. Dezember 2016, 18:19:04 »
Moin Moin,

wie es ClanFamily(Mirco) schnell erkannt hat, ist diese Diskussion eine "unendliche Geschichte". Jedem Argument pro kann ein subjektiv, objektives Contra entgegnet werden.
Ich wäre im nächsten Zug auf die Caches der Gemeinde Morbach eingegangen, wo für 10k+ € von einem Tourismusverein einige "professionelle" Caches ausgelegt wurden, incl. des kostenpflichtigen Verleihs von zu nutzender Hardware (die "alten", "privaten" Dosen wurden vorher verboten / abgeräumt).

Soweit ich verstehe, ist Opencaching.de ein gemeinnütziger Verein? D.h. daß im Grunde keine Gewinnerzielungsabsicht dahinter stecken darf?
Daraus folgere ich, daß ich jeden OC-gelisteten Cache suchen können darf, ohne Eintritt, Nutzungsgebühr, Anmeldung vorab zu leisten? Wieviel ECGA ich vorher an meinen Gürtel hänge, von welcher Qualität oder Seillänge, sei meinem persönlichem Ehrgeiz oder Geldbeutel überlassen? / !

Leider kann ein Cache-Owner nie verhindern, daß - zwischen den Zeilen - auch seine persönlichen religiösen, politischen, modischen Ansichten in das Listing einfließen. Sind wir doch alle nur Menschen und wollen mit unseren Caches etwas zeigen, etwas mitteilen, was uns wichtig ist, bewegt und gezeigt werden soll. Ob Bildhauer, Neuschwanstein, "Die neue deutsche Welle"."lupus est homo homini, non homo, quom qualis sit non novit".


Zu "indirekter Werbung" hat Ground$peak eine schlaue Regelung gefunden: (Sinng.) "Keine Links zu externen Webseiten". Sie sichern sich damit auf einfachste Weise gegen straf- / zivilrechtlich relevante Aussagen auf nicht-kontrollierbaren Klick-Zielen. Ausnahmen bestätigen die Regel (bzw. hier, mit großem Lob: Die Reviewer im Einzelfall)


Mein Vorschlag für eine OC-Doktrin:
Opencaches dürfen dem Sucher keinen € am Ziel abverlangen.
Links auf externe Webseiten sind nicht gestattet (Ausnahmen seien vorab, individuell von Administratoren geprüft: s.o.).
Werbung für politische, religiöse, sexuelle Ziele sind auf OC unerwünscht.

Letzteres heraufbeschwört das "Schwert Salomons", das die Admins führen müssten. Und, bei G***: Ich beneidete sie nicht um solche Aufgabe! Ist ein Cache, der den Bergrettern, der DGzRS, dem roten Halbmond fürspricht, schon kommerziell oder gar politisch...?
Erleichtern, würde eine Entscheidung, die sog. "Three-strike"-Regel. Ich plädiere dafür: Wenn sich drei Cacher über den Cache / die versteckte pol. / rel. / sex. Botschaft darin, dahinter, damit beschwert haben, gibt's die "rote Karte".

P.S: Warum ich Mircos Wunsch folge, nicht nur ein "Ja; ich auch" zu setzen?
Ich hatte meine "Zahnschmerzen" mit dem OC-Cache "Vorsicht! Bienen", OC109C0, wegen des Koran-Zitats. Nach einem äußerst konstruktiven und freundlichen Disput mit "progero" bleibt sein Cache und ich habe 'was dazugelernt.

Nicht immer ist der "Hexenhammer" die erste Wahl, um eine Norm einzuführen.
In diesem Sinne, sollte OC seine Caches so "normieren": Gestattet sei, was gefällt!
"Cacheo ergo sum" - ich cache, also bin ich!