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Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken / Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Letzter Beitrag von Kassena Tomat am 16. Mai 2018, 15:32:10 »
Mag sein, dass es bei den sog. Premiumcaches mehr Caches gibt, die irgendwelches Spezial-ECA erfordern. Da ich die nicht zu sehen kriege, weiß ich es nicht. Wenn dem so ist, habe ich ja einen Grund mehr, GC kein Geld in den Rachen zu werfen.
Wobei ich elektronisches/digitales Zubehör als was anderes betrachte als "klassisches" ECA wie Leitern, Seile, Magnetheber oder Taschenlampen. Letztere gibt es ja schon seit der Geocaching-"Steinzeit", während sich der digitaltechnische Kram rasend schnell weiterentwickelt. Was gestern noch nicht denkbar war, geht heute bereits und ist morgen weitgehend Standard.

Wie gesagt, es gibt unzählige Cachetypen, da ist nach meiner Erfahrung für jeden genug dabei. Und die Caches oder Cachetypen, die man nicht mag oder machen will, lässt man eben weg. Dazu gehören bei mir z. B. ein Großteil der Mysterys, die mir oft zu kryptisch sind und mir da der Ehrgeiz fehlt. Und wenn ich erst vor Ort feststelle, dass der Cache für mich nicht machbar ist, dann ist es eben so. Hier heißt es doch immer, Punkte sind nicht so wichtig.
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Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken / Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Letzter Beitrag von ekorren am 16. Mai 2018, 11:41:36 »
Der Anteil an Caches, der irgendeine spezielle Ausrüstung oder technischen Schnickschnack erfordert, ist sehr gering.
Das kann ich mittlerweile nicht mehr bestätigen. Kletterausrüstung in der einen oder anderen Art und mehrere Meter lange Angeln sind bei den "wahren Cachern" wohl inzwischen fast immer im Auto und werden durchaus auch schon mal gar nicht mehr erwähnt. Wer halt nicht zu den wahren Cachern gehört oder womöglich nicht mit dem Auto kommt und seine ECA zuhause gelassen hat, ist eh unerwünscht. Auch T<5 bedeutet leider keineswegs, dass man den Cache mit ausreichender Überlebenswahrscheinlichkeit ohne spezielle Klettersicherung angehen kann. Viele Klettercaches, die auf keinen Fall ohne zusätzliche Sicherung angegangen werden sollten, sind nur mit T4 oder sogar 3.5 bewertet.

Und ich habe eben immer stärker den Eindruck, dass diese Selbstverständlichkeit, bestimmte Ausrüstung vorauszusetzen, ein weiteres Symptom der zunehmenden Clubbildung und der - bewussten oder unbewussten - Ausgrenzung von Personen außerhalb eines (eingebildeten?) engeren Zirkels ist. Also in derselben Reihe steht wie Premium-only-Caches und Insiderrätsel, die man eigentlich nur lösen kann, wenn man den Owner und sein Umfeld kennt und Tipps direkt von ihm oder indirekt von anderen Insidern bekommt. In vielen Fällen ist es den Ownern wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass sie andere ausgrenzen. In der eigenen Wahrnehmung, im eigenen Echoraum, also bei den Cachern, mit denen man sich bevorzugt austauscht, ist es ja so, dass das alles selbstverständlich ist.

Zitat
Ich denke, man sollte da offen und locker sein. Es ist für alle was dabei, ich z. B. mache prinzipiell keine Webcam-Caches oder Eventcaches. Finde es aber völlig ok, dass es die gibt. Und daher habe ich auch kein Problem damit, wenn es (künftig) NFC Caches gibt. Man muss sie ja nicht machen.
Da stimme ich dir im Prinzip zu. Was mich hier aber eben aufgeregt hat, ist dieses idiotische "Wer da nicht sofort begeistert ist, ist ein Steinzeitmensch und gegen allen Fortschritt"-Totschlagargument.

Nur weil ich ein 100-Euro-Smartphone benutze, was nun mal kein NFC kann, telefoniere ich doch nicht mit Rauchzeichen. Das macht mich zwar vielleicht zu jemandem, der dem Gewinn von Apple und Samsung nicht so zuträglich ist wie es diese Firmen gerne hätten, aber nicht zum Steinzeitmenschen mit einer Mission zur Verhinderung des Fortschritts. Mein Fahrrad ist auch kein Esel, obwohl Hubschrauber schon erfunden worden sind.

Ich habe im Prinzip nichts gegen technische Spielereien. Ich habe nur etwas dagegen, Ausrüstung als selbstverständlich anzusehen ("hat doch sowieso jeder"), die keineswegs selbstverständlich ist und für dieses Hobby im Allgemeinen auch in keiner Weise benötigt wird. Das sind alles Spezialitäten, die Spass machen können, aber - falsch eingesetzt - auch den Spass verderben können. Nämlich dann, wenn man unerwarteterweise mit der Notwendigkeit konfrontiert wird oder die Technik doch nicht so funktioniert wie sie soll.

Und deswegen ist mir eins wichtig: Es muss in der Cachebeschreibung deutlich und unübersehbar sein, dass man bestimmte Ausrüstung braucht und welche. Keine Ausrüstung, nicht einmal ein Schraubenzieher, darf als selbstverständlich angesehen werden. Es sollte auch Möglichkeiten geben, die entsprechenden Caches gezielt wegfiltern zu können.

Nachtrag:

Auf die Umfrage in diesem Thread kann ich nicht sinnvoll antworten. Denn schon die Frage oben "Bist du offen für Innovation" unterstellt, dass man, wenn man nicht genau das toll findet, was dahinter erwähnt wird, eben nicht offen für Innovation ist. Warum aber nun gerade das Nur-Onlinelog besonders innovativ sein soll, erschließt sich mir nicht.
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Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken / Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Letzter Beitrag von Kassena Tomat am 16. Mai 2018, 09:56:34 »
Ich cache auf beiden Plattformen und den Umständen entsprechend deutlich mehr auf geocaching.com. Bin dort aus Prinzip nichtzahlendes Mitglied und das reicht bisher völlig.
Der Anteil an Caches, der irgendeine spezielle Ausrüstung oder technischen Schnickschnack erfordert, ist sehr gering. Klettercaches sind i. d. R. klar erkennbar, meist durch T5 und/oder Hinweis. Ab und zu hilft 'ne Taschenlampe oder ein Spiegel, beides bietet bereits ein normales Smartphone. Wenn ECA erforderlich ist, hilft meist schon was provisorisches wie ein Stock, Ast o. a.
Die paar wenigen Caches, die mehr verlangen, lasse ich halt weg. Und das Smartphone ist für mich keine Sonderausstattung, da ich erst mit diesem Hobby angefangen habe, als Smartphones schon "Standard" waren.

Ich denke, man sollte da offen und locker sein. Es ist für alle was dabei, ich z. B. mache prinzipiell keine Webcam-Caches oder Eventcaches. Finde es aber völlig ok, dass es die gibt. Und daher habe ich auch kein Problem damit, wenn es (künftig) NFC Caches gibt. Man muss sie ja nicht machen.
Die allermeisten Caches werden sicher noch lange "normal" zu machende Dosen bleiben.
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Ich habe das vor einiger Zeit bei einer Mysti-Dose hier in Grimma gemacht. Im Dosendeckel befinden sich quasi die Koordinaten für einen OC-only Tradi in der Nähe. Dies führte zwar dazu, dass einige GC-Finder auch diesen Tradi besuchten, jedoch loggten sie diesen nur im Logbuch vor Ort. Im elektronischen Logbuch stehen nur die Cacher, die schon vorher bei OC aktiv waren.
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Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken / Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Letzter Beitrag von Slini11 am 15. Mai 2018, 23:25:47 »
Ich denke, dass es sehr gut ist, wenn möglichst unterschiedliche Caches angeboten werden. Gerne aus mit technischen Spielereien, Kletterausrüstung, Tauchausrüstung etc. (auch wenn ich z.B. überhaupt nicht tauche oder klettere) Denn genau diese Vielfalt macht das Spiel aus. Die Cachequalität hat sich meiner Meinung nach in den letzten 20 Jahren schon deutlich gesteigert, auch weil sicher Owner immer wieder übertreffen wollen (was ein schöner Ansporn ist). Und wenn man die Cachevielfalt durch Elektrikcaches erweitert, werden sich sicher einige Cacher über tolle Basteleien freuen. Der Wettbewerb gilt übrigens auch für die Plattform an sich: Wenn man das Angebot selbst nicht schafft, nehmen es irgendwann andere ein (siehe Munzee).
Das beste ist aber: Es gibt einen Ignorieren-Button und wer Elektrocaches, Klettercaches, Powertrails, Wandertouren oder was auch immer nicht mag, kann diese Caches mit einem Klick ignorieren :).
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Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken / Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Letzter Beitrag von rohash am 15. Mai 2018, 22:39:24 »
Der Thread (ent)gleitet jetzt so langsam auf eine zwischenmenschliche Ebene. Ich habe verstanden, dass es für die einen gute Gründe für konventionelles Geocaching gibt. Andere sind offener für neuere Ideen.

Sollte es die überwiegende Mehrzahl der Nutzer von OC.de ähnlich sehen, dann wäre das eben das Alleinstellungsmerkmal von OC. Auf OC gäbe es nur klassische Caching mit Papier und Dose. Keine Punkte, nix. Geocaching pure.

Nerds sollen sich gefälligst eine andere Plattform suchen und da ihren Fetisch ausleben. Oder was eigenes auf die Beine stellen.

Genug der Schwarz-Weiß-Malerei. Wenn du eine Meinung dazu hast, dann kannst dich ja an der Abstimmung beteiligen. Oder schreibe ein Kommentar, falls du eine coolen Technik-Cache kennst.
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Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken / Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Letzter Beitrag von ekorren am 15. Mai 2018, 21:59:49 »
wohnst du in einer Höhle, reist mit dem Esel und kommunizierst per Rauchzeichen?
Ach ja, das übliche Totschlagargument gegen jede "muss das sein"-Frage...
... auch wenn natürlich das Posting davor genauso Totschlagargument war und völlig undifferenziert ;)

Aber ganz ehrlich: ITRECKS hat es zwar deutlich übertrieben, aber m.E. einen validen Punkt getroffen.

Mich nervt die Materialschlacht nämlich auch kolossal, vor allem bei der Nachbarplattform. Bestimmte Ausrüstung einfach vorauszusetzen ist vielleicht für manche primär Freude an Technikspielen. Aber hat auch andere Wirkungen: Nämlich Ausgrenzung. Und das ist m.E. bei manchen Ownern und lokalen Communities sogar bewusst gewollt (wieder auf der Nachbarplattform natürlich).

Wer keine umfangreiche Kletterausrüstung ständig in der Nähe griffbereit hat, keine Angel mit mindestens soundsoviel Metern Länge auf Verdacht mit sich rumschleppt... oder eben auch, wer nur ein Smartphone der einfacheren Klasse dabei hat, was weder NFC noch ANT+ kann... (und ganz ehrlich: Die einzige Anwendung dafür, wo mir diese beiden Features m.E. einen Nutzen bringen würden, sind die zum Glück wenigen entsprechenden Caches)... wie auch immer, wer halt die Materialschlacht nicht mitmacht, der ist kein würdiges Clubmitglied und sowieso nicht erwünscht. Soll halt weiter Mammuts jagen wie Steinzeitmenschen seiner Art es schon immer tun, und nicht cachen.

Und weil man ja alles voraussetzen darf, muss man auch nicht mal dazuschreiben, was man braucht (oder gar eine passende Wegfiltermöglichkeit schaffen). Schließlich soll ja noch Spannung da sein, wenn man erst vor Ort sieht, was man machen muss... auch wenn das, was man dann vor Ort tut, ist, den Owner zu verfluchen und das Ding auf die Ignoreliste zu schmeißen.

In diesem Sinne: Ich habe nichts gegen Technikspielereien. Aber es muss auf den ersten Blick klar sein, was man an Ausrüstung mitbringen muss, und es muss eine Möglichkeit geben, zu sagen: Das hab ich nicht, das brauch ich nicht. Ohne erst hinzulaufen, und ohne nachher als Steinzeitmensch abgekanzelt zu werden.
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Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken / Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Letzter Beitrag von Kassena Tomat am 15. Mai 2018, 17:20:28 »
ITRECKS, wohnst du in einer Höhle, reist mit dem Esel und kommunizierst per Rauchzeichen?
Ist doch normal, das die technische Entwicklung auch neue Möglichkeiten mit sich bringt.
Und die (aller)meisten Caches lassen sich ja immer noch wie von dir gewünscht ganz oldschoolmäßig machen.
Ach, war das schön, als man seine Musik noch knisternd am Grammophon hörte...
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Der nächste Bavaria-OC-Stammtisch-Termin steht leider noch nicht fest. Einfach die Liste der nächsten Events auf der Startseite im Auge behalten oder den "Schatzforscher" mal anschreiben...
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Zitat von: rohash
Sehr schön, da würde ich gern mal kommen. Ist ja quasi bei mir um die Ecke.

Und díeser Event ist noch näher ... denn er findet auf Deiner Couch statt :)
http://coord.eu/OC10356
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