Autor Thema: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage  (Gelesen 13516 mal)

Offline Team Shark Attack

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #15 am: 05. August 2014, 21:21:32 »
Wer gerne scannen möchte, sollte sich bei Lidl oder Aldi an der Kasse bewerben.
Scancaches sind der Tod jeder Form von Kreativität. Einerseits ownertechnisch, andererseits auf Sucherseite.
Wer will noch abends ein schönes Log schreiben, wenn es Dank scannens schon gar nicht mehr erforderlich ist. Nein ich bin für die schöne Dose mit einem liebevoll gestalteten Logbuch.

Offline Marschkompasszahl

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #16 am: 08. August 2014, 10:54:41 »
Ob Multi, Mystery, Tradi,
D1/T1 bis D5/T5,
Drive-in bis 150km Fahrradtour
oder physisches Logbuch, Passwort oder QR-Code -
das hat alles seine Berechtigung und je nach Location, Spielidee und Kreativität des Owners unterschiedlich angewandt.
Ich finde, da gibt es kein richtig oder falsch. Und das Gute ist ja: es kann sich jeder Suchende aussuchen, worauf er sich einlassen möchte. 
- ich reviewe mich selbst!

Offline Saxe-DD-WXD

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #17 am: 10. August 2014, 20:13:13 »
Ob Multi, Mystery, Tradi,
D1/T1 bis D5/T5,
Drive-in bis 150km Fahrradtour
oder physisches Logbuch, Passwort oder QR-Code -
das hat alles seine Berechtigung und je nach Location, Spielidee und Kreativität des Owners unterschiedlich angewandt.
Ich finde, da gibt es kein richtig oder falsch. Und das Gute ist ja: es kann sich jeder Suchende aussuchen, worauf er sich einlassen möchte.

Dem Stimme ich voll und ganz zu.

Offline pferseeer

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #18 am: 27. März 2018, 23:57:53 »
Warum ein neues Thema! Dies ist doch noch gut!! :)

Kurze Verständnisfrage von mir.

Wenn ich einen Multi anlege mit von mir versteckten physichen Stationen und Finale, dort aber statt eines Logbuches nur ein Code für den Onlinelog, ist und bleib es ein Virtual oder?

Terrain und vor allem Schwierigkeit bewerte ich genauso als gäbe es am Finale ein Logbuch! Eigentlich logisch.
Behältergrösse? Es gibt zwar keinen Behälter (also sonstiges!) aber eine Plaketten. Sollte deren Grösse  irgendwie angegeben werden?

Mit besten Grüßen

Pferseeer

Offline mic@

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #19 am: 28. März 2018, 09:01:23 »
Zitat von: pferseeer
Wenn ich einen Multi anlege mit von mir versteckten physichen Stationen und Finale, dort aber statt eines Logbuches nur ein Code für den Onlinelog, ist und bleib es ein Virtual oder?

Ja, so steht es auch in unseren Nutzungsbedingungen:

# In Ausnahmefällen kann auf den Behälter an den Koordinaten verzichtet werden (z.B. wenn
# aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Dose versteckt werden kann). Man spricht dann
# von einem virtuellen Cache.
# Quelle: https://www.opencaching.de/articles.php?page=impressum#tos

Offline ekorren

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #20 am: 28. März 2018, 10:55:59 »
Zitat von: pferseeer
Wenn ich einen Multi anlege mit von mir versteckten physichen Stationen und Finale, dort aber statt eines Logbuches nur ein Code für den Onlinelog, ist und bleib es ein Virtual oder?

Ja, so steht es auch in unseren Nutzungsbedingungen:

# In Ausnahmefällen kann auf den Behälter an den Koordinaten verzichtet werden (z.B. wenn
# aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Dose versteckt werden kann). Man spricht dann
# von einem virtuellen Cache.
# Quelle: https://www.opencaching.de/articles.php?page=impressum#tos

Hat der Support eigentlich eine Handhabe, Owner, die dies konsequent ignorieren und beispielsweise Mysteries unter diesem Typ, aber mit der Größe "kein Behälter" listen, zum Einlenken zu bringen?

Wobei ich an dieser Stelle sogar ein kleines bisschen Verständnis aufbringen kann - es fehlt nämlich m.E. ganz klar eine Möglichkeit der Differenzierung zwischen "Tradi-Virtuals", "Mystery-Virtuals" und "Multi-Virtuals".


Offline mic@

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #21 am: 28. März 2018, 11:46:51 »
Zitat von: ekorren
Hat der Support eigentlich eine Handhabe, Owner, die dies konsequent ignorieren und beispielsweise Mysteries unter diesem Typ, aber mit der Größe "kein Behälter" listen, zum Einlenken zu bringen?

Naja, als Notbremse kann man als Support-ler ein Listing "sperren+verstecken".
Dann kann es nur durch den Support wieder freigegeben werden. Aber diese Bremse
ziehen wir meist nur in Fällen mit höherem Kaliber, also Urheberrechtsverletungen
oder Caches auf Privatgrundstücken. Wenn jemand "nur" den falschen Typ eingestellt hat,
dann wird er zwar von uns angesprochen (wenn es uns auffällt), aber gesperrt wird das
Listing nicht.

Offline ekorren

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #22 am: 28. März 2018, 12:41:38 »
Wenn jemand "nur" den falschen Typ eingestellt hat,
dann wird er zwar von uns angesprochen (wenn es uns auffällt), aber gesperrt wird das
Listing nicht.
Naja, im konkreten Fall sind es ja auch "nur" 58 Listings ohne Behälter und Logbuch, die derselbe Owner nicht als Virtual veröffentlicht hat. Um wen es dabei geht, braucht man wahrscheinlich gar nicht mehr dazuzusagen...


Offline pferseeer

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #23 am: 28. März 2018, 18:00:28 »
Der Unterschied zwischen Virtual (mit mehreren physischen Stationen und physischen Finale mit Code für den Onlinelog)
und Multi ohne Behälter ist?

Konkret möchte ich in Istanbul zwei Edelstahlplaketten installieren mit eingestanzten Koordinaten an Stage1 und einem Codewort am Finale für den Onlinelog.
Das ganze so das es Chancen hat auch ohne Wartung mehrer Jahre zu halten.

Es gibt also keinen Behälter und auch kein Logbuch.

Meinem Verständnis nach wäre das ein Virtual, leider!
Gefühlt ist es aber an einem Multi näher dran da man ja wirklich etwas von mir verstecktes Suchen muss und nicht nur sein Handy vor die blaue Moschee halten muss.

Offline rohash

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #24 am: 13. Mai 2018, 09:03:51 »
Bei Erfindung vom Geocache 2001 gabe es zwar schon Barcodes, aber noch keine Smartphone. Logbücher aus Papier waren eine einfache Lösung, um den Fund zu beweisen. Mit "Tradition" hat das wenig zu tun.

Viel besser finde ich Onlinelogs, gerade auch als Owner. Statt einem Logbuch kann man auch das Log-Kennwort im Cache hinterlegen, aber direkt einen QR-Code scannen und dadurch Loggen wäre technisch kein Problem und mal etwas Innovation.

Die Cachewartung ist auch so eine "Tradition". Wieso kann ich keinen QR-Code auf einer Bergspitze fernab der Heimat platzieren? Oder ein schöner Urlaubscache auf einer traumhaften Insel?

Offline pferseeer

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #25 am: 13. Mai 2018, 09:26:09 »
Das ist schon möglich, nur das es dann eben ein virtual wäre. Das einzige"Problem" aus Ownersicht wäre halt das ein Logcode beliebig weitergegeben werden kann. Stichwort Statistikschummelei. Am Logbuch kann ich das immer noch überprüfen. Ist ja aber hier auf OC nicht so das Riesen Problem.  :fart: :fart: :fart: :fart:(Meine Tochter wollte gerne auf den Furzsmiley drücken:)
Ich finde die Möglichkeit schon genial wie

Offline pferseeer

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #26 am: 13. Mai 2018, 09:31:10 »
...genial für Spezialcaches, wie Unterwasser, auf Bergen oder weitab von der Homezone. Und auch in der Natur lassen sich so 100% plastikfrei Caches verwirklichen.
Ich arbeite aktuell mit Schlagzahlen/Buchstaben auf Edelstahlstreifen befestigt mit Edelstahlkabelbindern.

Offline Slini11

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #27 am: 14. Mai 2018, 20:29:08 »
Konkret möchte ich in Istanbul zwei Edelstahlplaketten installieren mit eingestanzten Koordinaten an Stage1 und einem Codewort am Finale für den Onlinelog.
Das ganze so das es Chancen hat auch ohne Wartung mehrer Jahre zu halten.

https://opencaching.de/OCF6ED ist genau so ein Cache. Es ist ein Multi mit mehreren physischen Stationen (Metall-Plaketten) aber ohne Finale und Logbuch.
Wenn man an allen vier Plaketten war, muss man die Zahlen noch in die richtige Reihenfolge bringen und kann dann online loggen.

Daher könnte derzeit der Cachetyp "Unbekannter Cachetyp" für solche Caches sehr interessant sein.
« Letzte Änderung: 14. Mai 2018, 20:38:26 von Slini11 »

Offline rohash

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #28 am: 14. Mai 2018, 23:05:45 »
War die Intension vom Virtual nicht "... für Stellen, die sehenswert sind, aber wo, aus welchen Gründen auch immer, kein Cache versteckt werden konnte ..."? Mehrere Stationen mit versteckten Final Kennwort ist doch eher die Intension vom Multi, oder?

Bei meinen QR-Codes drucke ich als Fallback immer eine Kurz-URL bzw. das Passwort drunter, falls jemand noch kein Smartphone besitzt oder keine kostenlose mobilen Daten hat. Wer nur einen PC hat, der kann dann zuhause loggen, denn ohne Internet gehts ja auch nicht. Wer nicht online loggt, der hat sowieso sein Papierbuch, in dem er seine Funde protokolliert.

Ein Logbuch aus Papier kann bei Teams für die Statistik genauso gefälscht sein bzw. das genaue Versteck beschrieben werden.

Was ist eigentlich das Problem an "Fake"-Logs? Da betrügt man sich doch nur selbst.

Mit QR-Codes könnte zumindest geprüft werden, ob sich das Gerät überhaupt am Cache befindet und nicht einfach der Kumpel mitloggt. Klar, auch hier könnte man sein Handy dem Kumpel mitgeben. Auch beim Fotobeweis könnte man fürs Team mehrere Bilder machen.

Bei QR mit automatischen Log, sofortigem Redirect und Koordinatenprüfung wäre die Statistikfälscherei für viele schwieriger. Man könnte den QR-Code auch regelmäßig ändern und so "Fake"-Logs erkennen. Mal sehen, wer noch mit alten Kennwörtern loggt, wenn im Profil öffentlich für immer steht

Anzahl Fake-Logversuche: 5

Feature-Request: Nach Änderung vom Kennwort funktioniert das alte Passwort noch x Tage. Wer danach mit dem alten Kennwort loggen will bekommt ein Hinweis, dass das Passwort abgelaufen ist und sein Fake-Zähler um 1 Punkt erhöht wurde. Ab 3 Fake-Punkten in der Probezeit gibts für einen Monat Onlinelogverbot. Ab 7 Fake-Punkten wird der Onlinelog gesperrt, bis die MPU bestanden wurde. Nach 6 Monaten ohne Fakelog wird der Zähler um eins reduziert.
« Letzte Änderung: 14. Mai 2018, 23:13:54 von rohash »

Offline Der Windling

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #29 am: 15. Mai 2018, 08:48:46 »
Bei QR mit automatischen Log, sofortigem Redirect und Koordinatenprüfung wäre die Statistikfälscherei für viele schwieriger. Man könnte den QR-Code auch regelmäßig ändern und so "Fake"-Logs erkennen. Mal sehen, wer noch mit alten Kennwörtern loggt, wenn im Profil öffentlich für immer steht

Anzahl Fake-Logversuche: 5

Feature-Request: Nach Änderung vom Kennwort funktioniert das alte Passwort noch x Tage. Wer danach mit dem alten Kennwort loggen will bekommt ein Hinweis, dass das Passwort abgelaufen ist und sein Fake-Zähler um 1 Punkt erhöht wurde. Ab 3 Fake-Punkten in der Probezeit gibts für einen Monat Onlinelogverbot. Ab 7 Fake-Punkten wird der Onlinelog gesperrt, bis die MPU bestanden wurde. Nach 6 Monaten ohne Fakelog wird der Zähler um eins reduziert.

Ich kenne viele Cacher die aus verschiedenen Gründen erst Tage/Monate nach dem Fund online loggen. Willst Du die alle als Betrüger hinstellen?
Das führt sicher nicht zu mehr Popularität für OC...

Ich verstehe diese Fake-Log-Debatte hier nicht. Das Problem ist doch auf OC quasi nicht existent...
« Letzte Änderung: 15. Mai 2018, 08:57:21 von Der Windling »