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Ist zwar gut gemeint aber ich denke, dass eine öffentliche Roadmap eher zu einer Hetzjagd ausarten könnte als zu einem Ansporn.
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Bevor jetzt blinder Aktionismus auf die Roadmap gekritzelt wird, möchte ich noch an den Wunsch für ein "Kinderwagen- / Rollstuhl-Attributs" erinnern, der schon (gefühlte) Ewigkeiten der Umsetzung harrt, dem eine ganz klare, basisdemokratische Abstimmung zugrunde liegt und dessen Für und Wi(e)der ausdiskutiert sind. Ganz im Gegensatz zu "Safaris", deren Diskussion - aufgrund letztmonatlicher Ereignisse - deobjektivert scheint.
Ich möchte mich hier noch gegen das "Gegeneinander-Ausspielen" wehren.
Abgesehen davon sind zwar sicherlich viele Aspekte von Safaris mit Sicherheit nicht ausdiskutiert und auch umstritten.

Ich habe aber nicht den Eindruck, dass der Wunsch, Safaris zum eigenen Cachetyp mit eigenem Icon zu machen, noch ernsthaft umstritten ist. Natürlich mag noch der eine oder andere sagen: "ist den Aufwand nicht wert" oder "wird doch eh nie fertig" oder "das war doch vor zehn Jahren auch nicht so, also brauchen wir es auch jetzt nicht". Aber dass die Mehrheit eine solche Änderung begrüßen würde, halte ich für gesichert.
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Stop, Denkfehler: Der Safari-Freund sucht doch gar nicht über die Karte. Warum auch, denn Safaris haben nun mal keinen bestimmten Ort. Also braucht der Safari-Freund weder das Symbol noch die Position. Nicht in der Nordsee und nicht vor seiner Haustüre.
Stop. Argumentationsfehler: Manche Safaris sind tatsächlich regional gebunden
[ellenlange Beispielliste gelöscht]
Warum sollte man diese räumlich begrenzten Fundmöglichkeiten irgendwoandershin verlegen, als in die Hotspot-Zones?
Stop. Argumentationsfehler: Eine regional gebundene Safari kann immer noch an jedem geeigneten Punkt innerhalb der Region gemacht werden, und ist nicht an den Punkt gebunden, an dem sie gelistet ist. Ob global, europaweit, deutschlandweit, landkreisweit oder nur dorfweit machbar: Im Prinzip ist fast* jedes Thema irgendwie regional und alles hat irgendwo einen Hotspot. Unterschied ist doch nur die Größe der Region.
(* nein, du musst jetzt keine Beispiele für Safaris suchen, die man auch in der Antarktis machen kann ;))

Es ist nicht wirklich logisch, eine auf eine kleine Region begrenzte Safari an einem bestimmten Beispielort listen zu sollen, aber sobald die Region etwas größer wird, das nicht mehr machen zu dürfen. Wo ist dann die Grenze, wird sie in Quadratkilometern gemessen oder in der Entfernung zum entferntesten bekannten gültigen Objekt (da dürfte der Limes mehr Kilometer bieten als manche theoretisch globale Safari...)? Und zum 100%-Einwurf: Wohl kaum. Die Aussage "nur regional" besagt nur, dass die Chance außerhalb der jeweiligen Region gegen 0% tendiert, und zwar meistens nicht, weil es dort keine passenden Objekte geben kann, sondern weil der Owner Objekte außerhalb seiner Wunschregion nicht zulassen will. Darüber, wie einfach es innerhalb der Wunschregion ist, besagt es gar nichts.

Mit deinem Einwurf bestätigst du also meines Erachtens sogar eher meine These, dass die Nordseespirale eigentlich nur eine notdürftige, im aktuellen System mangels Alternativen notwendige, Hilfskonstruktion ist, um Safaris von der Landkarte fernzuhalten. Dass es aber eigentlich sogar sinnvoller wäre, Safaris generell an einer Beispielkoordinate zu listen, die dann automatisch in der entsprechenden Region liegen würde, und an der jemand auch eher auf die Safari aufmerksam werden würde als in der Nordsee oder "nirgendwo".

Nur hat das Listen an einer Beispielkoordinate eben die bekannte Nebenwirkung, dass damit die Landkarten gefüllt werden, ohne dass genau dort etwas zu finden ist. Was halt nervt. Und zwar nicht erst bei 100, sondern manchmal auch schon bei einer einzelnen Safari an prominenter Stelle (z.B. OC10279 am Stuttgarter Hbf). Lösen könnte man das, wenn man einen Weg findet, dass Safaris zwar an Beispielkoordinaten gelistet sind, aber dort die Suche nach lokalen Caches bzw. Logmöglichkeiten vor Ort bei üblichen Zugriffsmethoden nicht stören. Dafür wäre ein eigenes Icon das Allerwichtigste, aber nicht unbedingt ausreichend - einfaches (!) Ein- und Ausblenden müsste ebenfalls gewährleistet sein. Einfach bedeutet: keine handoptimierte Auswahl mit entsprechender Icon-Klickerei, sondern maximal ein sichtbarer Button in der Defaultansicht OHNE eingeloggt zu sein und beim Zugriff über übliche Apps.
Bei letzteren beiden Methoden scheitert bisher eben auch die Icon-Klickerei, und ein eigener Cachetyp mit eigenem Icon würde das Problem nur entschärfen, nicht lösen.


Zitat
Safaris sind ein Nebenspiel des Opencachings. Sie haben sich etabliert. Und das sogar in soweit, als daß manche Sucher (fast) ausschließlich Safaris loggen, mit laaangen, lesenswerten und begeisterungsfähigen Logs.
Hier sind wir uns absolut einig. Für mich sind die Safaris ein integraler Bestandteil des Spiels "Opencaching" - was m.E. überhaupt nichts damit zu tun hat, ob man sie als Caches bezeichnet oder nicht - und ich möchte sie auf jeden Fall unbedingt möglichst gut ins Gesamtpaket integriert sehen. Dafür machen wir uns ja die Gedanken, wie die Integration gelingen kann, ohne dass der eine Teil den anderen bis zur Unbenutzbarkeit zerdrückt.

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Hallo alle miteinander.

Ich schlage vor, dass wir eine öffentliche Roadmap für Opencaching bereit stellen.
Sie sollte enthalten: die gewünschten, die wichtigsten, die bereits in Planung oder Entwicklung befindlichen Features.

Sinn einer Roadmap ist es, dass man Ziele definiert und nicht aus dem Auge verliert. Sie funktioniert auch als Übersicht, was bereits diskutiert und entschieden wurde und quasi nur noch der Umsetzung harrt. Sie zeigt an, wie weit die Entwicklung vorangeschritten, wie lang sich der Prozess zieht und wann mit der Einführung des Features zu rechnen ist.
Für Entwickler ist sie gleichzeitig eine Art "To Do Liste".
Außerdem zeigt eine Roadmap was schon erreicht wurde und ist damit eine Quelle für Motivation  8)

Auf der Roadmap könnten jetzt schon stehen:

- Einführung Attribut Kinderwagen / Rollstuhl
- Reparatur & Einführung des Log Abgleichungstool GC > OC
- Safaries bekommen eigenes Symbol

Viele Grüße,
Wolkenreich.

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Ich habe mir das Thema angeschaut und schon mal grob eingeschätzt. Ein paar Wochen Aufwand wird das wohl sein (also jetzt kiene 40 Std Wochen aber Freizeitwochen) um das umgesetzt zu bekommen. Wir würden das dann parallel zu dem Log Abgleich umsetzen :-)
Bevor jetzt blinder Aktionismus auf die Roadmap gekritzelt wird, möchte ich noch an den Wunsch für ein "Kinderwagen- / Rollstuhl-Attributs" erinnern, der schon (gefühlte) Ewigkeiten der Umsetzung harrt, dem eine ganz klare, basisdemokratische Abstimmung zugrunde liegt und dessen Für und Wi(e)der ausdiskutiert sind. Ganz im Gegensatz zu "Safaris", deren Diskussion - aufgrund letztmonatlicher Ereignisse - deobjektivert scheint.
Nichts für ungut!
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Allgemein / Re: Stellungnahme zum Plattformverweis
« Letzter Beitrag von dogesu am 13. März 2019, 21:00:43 »
Ich kenne die Vorgeschichte leider nicht. Was muss man denn tun, um nicht "open" zu sein?

Kurzfassung: Der Nutzer war der Meinung, dass er all das machen kann, was wir nicht explizit in den Nutzungsbedingungen verbieten.  Um aber hier ein "offenes" Spiel zu ermöglichen, können und möchten wir nicht alle Eventualitäten in die Nutzungsbedingungen aufzunehmen. Ein Kompromiss war nun die neue Regel, dass eigene Caches (außer Events) nicht geloggt werden dürfen und dass man eine Safari maximal dreimal loggen darf.

Nun hat der Nutzer das "Hintertürchen" gefunden und einen zweiten Account (pro Forma auf ein Familienmitglied) angelegt und konnte damit munter die eigenen Safaris weiterloggen (diesen sogar Empfehlungen geben) und die auch die anderen Safaris, die er unter dem eigenen Account nicht mehr loggen durfte, noch bis zu dreimal loggen. Das ist kein faires Spiel gegenüber den anderen Mitspielern, die sich auch in der Forenumfrage zum Großteil für die Regelung ausgesprochen haben.

"open" bedeutet zwar, dass wir offen für neue Ideen sind, aber nicht, wenn sich ein einzelner Nutzer über alles hinwegsetzt, was unser Spiel bisher ausgemacht hat. Es hat nichts mit Neid zu tun, wenn jemand eine Safari 40 mal loggt, sondern das nimmt den anderen Mitspielern einfach die Lust, auch weil das Safari-Thema damit  in die Banalität gezogen wird.

Auch 5 Eigenlogs bei einer Safari, bevor irgendjemand anderes was loggt, wirken m.E. abschreckend. Wenn sowas "mal" vorkommt, ist das "open", doch in der Intensität, wie der Nutzer hier provoziert hat, mussten wir entsprechend handeln.
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Stop, Denkfehler: Der Safari-Freund sucht doch gar nicht über die Karte. Warum auch, denn Safaris haben nun mal keinen bestimmten Ort. Also braucht der Safari-Freund weder das Symbol noch die Position. Nicht in der Nordsee und nicht vor seiner Haustüre.
Stop. Argumentationsfehler: Manche Safaris sind tatsächlich regional gebunden, wie z.B. "Zwischen zwei Römertürme" OC11266 (nur weit südlich des Danevirkes), "Auf Bernsteinsuche" OC117F2 (eher bei uns "Wikingern" an Ost- und Nordsee, als am Mississippi oder Nil), "Die Blauen Steine von Schönau" OC14AE0 (ebendort, sehr begrenzt), "Visit USA" OC13D56 (nur in Nordamerika), oder ganz trivial: "Mitfahrerbank" OC14914 (die überall, weltweit, möglich wäre aber anscheinend nur bei "uns" im schönen Angeln, umbei des nächsten, sechsten OC-HQ-Events umgesetzt wird !/?), um nur ein paar Beispiele zu nennen. Warum sollte man diese räumlich begrenzten Fundmöglichkeiten irgendwoandershin verlegen, als in die Hotspot-Zones?
Du kannst einen Limes-Römerturm nicht in der Nordseespirale, auf der ISS oder überall-auf-der-Welt finden. Fakt!
Es ist also durchaus sinnvoll, endemische Safaris in der groben Homezone zu belassen - mit ihren Start- und Listingkoordinaten - wo eine Fundwahrscheinlichkeit gen 100% tendiert.

Alle anderen können (und sollten, IMHO!) gerne "außerhalb" gelistet werden.
Obacht! Jetzt kommt die Gretchenfrage: aber wohin, wenn sie "weltweit" findbar sind, wie z.B. "Strohskulpturen" OC148F8? Nordpol? Australien? Alpha Centauri?
Ich finde, wir haben mit den Safari-"Spiralen" oder -"Logos" eine charmante Ausweichposition gefunden, die nichtmal Darwin-Award-Aspiranten ??? dazu verleiten könnte, ebendort zu tauchen und nach einem "Fund" zu suchen, gell?

Alternativ wäre nur, die alte Diskussion fort- und zum Ende zu führen, daß Safaris eigentlich keine "richtigen Caches" seien, ein eigenes Cache-Icon benötigten (<my vote>+1</vote>), in's Weltall verschoben würden (weil "überall auf der Erde logbar" hinterfragbar ist, mit: Wo ist der Ort "überall"? welche Postleitzahl bitteschön?) und damit nichts mehr auf dem Host Opencaching.de verloren hätten. Weil sie keine Koordinaten verdient hätten und man sie eher (nur ?/!) in einer *.pdf-Liste zusammenfassen könne.
Dann, stringent geschlußfolgert, hätten sie nichts mehr mit OC gemein und eine neue, andere Plattform müßte geschaffen werden (samt allem "uns-fehlen-Programmierer"-, "uns-fehlt-eine DSGVO"-, "das-Geld-wird-knapp"-, "wir-haben-keine-Kunden"-Pippifax)!

Das fände ich sehr schade! Safaris sind ein Nebenspiel des Opencachings. Sie haben sich etabliert. Und das sogar in soweit, als daß manche Sucher (fast) ausschließlich Safaris loggen, mit laaangen, lesenswerten und begeisterungsfähigen Logs.
Daß sie - in letzter Zeit - zu einer "Plage" verkommen waren (die Safaris, nicht die Sucher; Uuups  :-[), bitte ich zu entschuldigen. Daran war nicht das System an sich sich Schuld, sondern Individuen, die dasselbe zu mißbrauchen versuchten.

Zu bedenken ist essentiell, daß "Safaris" ein Alleinstellungsmerkmal von OC sind und nichts mit dem US-"Waymarking" zu tun haben!

Meine persönliche Meinung zu Safaris ist und bleibt: "It's not a bug - it's a feature"!
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Die Safaris, als eigenen Cachetyp zu listen, ist schon lange in der Diskussion.

Ich habe mir das Thema angeschaut und schon mal grob eingeschätzt. Ein paar Wochen Aufwand wird das wohl sein (also jetzt kiene 40 Std Wochen aber Freizeitwochen) um das umgesetzt zu bekommen.

Wir würden das dann parallel zu dem Log Abgleich umsetzen :-)
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Zitat
> Nordlandkai, Antwort #62 am: 27. Januar 2019
> Das Einstellen von behälterlosen Caches beschränken (5:1).
Dies halte ich nicht für sinnvoll, sondern für eher kontraproduktiv!
Denn es hilft nicht gegen ignorante Personen.

Der "Ignorant" legt dann einfach 5 Tradis, die aber nur in seiner Phantasie existieren, um den nächsten Virtual zu erstellen.
Bis überhaupt jemand (nach Monaten) feststellt, daß es diese Tradis in der Realität gar nicht gibt, ist zweierlei passiert:
* Es gibt trotzdem x Virtuals.
* Auf der Karte gibt es scheinbar toll viele (5*x) OC-Dosen, die bei OC-Suchern bei garantiert erfolgloser Suche zu Frust führen.
Durch (weiter) vermehrte Nichtfunde würde die OC-Plattform erst recht Schaden nehmen.

Zitat
> Nordlandkai, Antwort #62 am: 27. Januar 2019
> Safari Cache zu einer eigenen Cacheart machen.

Super, me too!!!
Dazu gehört m.M. nach auch ein eigenes Symbol.
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Allgemein / Re: Stellungnahme zum Plattformverweis
« Letzter Beitrag von SammysHP am 12. März 2019, 19:35:51 »
[…] mit dem Nutzer beschäftigt, wobei wir immer versucht haben, ihn von dem "open"-Gedanken, die Spielregeln betreffend, zu überzeugen, damit hier der von der Community gewünschte Spielverlauf erhalten/wiederaufgenommen werden kann.  […]

Ich kenne die Vorgeschichte leider nicht. Was muss man denn tun, um nicht "open" zu sein?
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