Opencaching.de

Die Plattform opencaching.de => Opencaching 3.0 - Ideen und Gedanken => Thema gestartet von: following am 29. November 2018, 00:35:27

Titel: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: following am 29. November 2018, 00:35:27
Inzwischen gehört Opencaching.de ja zu der Minderheit von Geocaching-Seiten ohne eigenen Geochecker (neben Opencaching.us und Opencaching.cz).

Ich zerbreche mir gerade den Kopf darüber, wie man in die OKAPI eine zukunftssichere Geochecker-Schnittstelle einbaut. Zunächst mal für den "Openchecker" der andern OC-Länderseiten, aber falls OC.de irgendwann auch einen Checker anbietet, sollte es dafür auch passen.

Das Hauptproblen bei einem OKAPI-Checkerzugang wäre der Schutz gegen "Brute-Force"-Lösungsversuche, also ein Script programmieren, das dann mal eben 100 Koordinaten durchtestet. Die OKAPI wäre dafür prädestiniert. Frage dazu an euch: Wie "closed" dürfte der App-Zugang zu einem OC-Geochecker sein, wenn es dabei hilft, Missbrauch zu verhindern?

- Ist es ok, wenn er nur für angemeldete Benutzer verfügbar ist? So machen es bislang die anderen OC-Seiten.

- Ist es ok, wenn er nur für Benutzer verfügbar ist, die seit mindestens X Tagen angemeldet sind? Damit ließe sich eine sehr effektive "Ausprobierbremse" einbauen.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: mic@ am 29. November 2018, 01:14:57
Zitat von: following
- Ist es ok, wenn er nur für angemeldete Benutzer verfügbar ist? So machen es bislang die anderen OC-Seiten.

Das macht Sinn.

Zitat von: following
- Ist es ok, wenn er nur für Benutzer verfügbar ist, die seit mindestens X Tagen angemeldet sind? Damit ließe sich eine sehr effektive "Ausprobierbremse" einbauen.

Würde das bedeuten, daß ein Newbie, der ganz frisch mittels cgeo auf OC zugreift, dann nichts mehr sieht?
Falls ja, dann diese zweite Option bitte nicht umsetzen. Denn es soll ja schliesslich niemand vergrault werden.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Der Windling am 29. November 2018, 11:48:40
Das soll jetzt nicht ketzerisch klingen, aber: Es gibt doch schon einige kostenlose Geochecker, die man recht unkompliziert einbinden kann. Ein OC-eigener Checker klingt zwar nett, aber die Entwicklung bindet auch wieder Programmierer-Ressourcen. Wäre es nicht sinnvoller, erstmal die vielen Vorschläge aus den Tickets anzugehen?

Ich will jetzt gar nicht mit dem eigenen Cachetyp für Safaris oder Rolli-Attributen anfangen, aber z.B. kann man auf der eigenen Profil-Seite die eigenen Caches immer noch nicht nach dem Datum des letzten (Fund-)Logs sortieren. (Was aber für die Verwaltung und Wartung der Dosen wirklich praktisch wäre.) Ich bin kein Programmierer, aber ich könnte mir vorstellen, dass das gar nicht so schwer zu programmieren ist, da es ja nur um eine Sortierungsfunktion einer vorhandenen Liste geht.

Wirklich, ich will hier niemanden kritisieren, aber es heißt immer, dass OC zu wenige Programmierer hat und deshalb Vorschläge aus der Community so langsam oder gar nicht umgesetzt werden können. Die Priorisierung der Projekte, die dann tatsächlich angegangen werden erschließt sich mir leider manchmal nicht wirklich...
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: following am 29. November 2018, 14:00:00
Wirklich, ich will hier niemanden kritisieren, aber es heißt immer, dass OC zu wenige Programmierer hat und deshalb Vorschläge aus der Community so langsam oder gar nicht umgesetzt werden können. Die Priorisierung der Projekte, die dann tatsächlich angegangen werden erschließt sich mir leider manchmal nicht wirklich...

Es geht gerade um die OKAPI - das ist die Schnittstelle, mit der Apps wie c:geo auf Opencaching zugreifen (nicht nur auf Opencaching.de, sondern auch Opencaching.pl etc.). Bei der OKAPI gibt es zurzeit keinen "Programmierermangel".

Bei der Opencaching.de-Entwicklung habe ich früher selbst intensiv mitgewirkt, aber seit ca. eineinhalb Jahren sind die bürokratischen Hürden für eine Mitarbeit so groß, dass es mir persönlich einfach keinen Spaß mehr macht. Die übrigen aktiven Entwickler haben anscheinend auch das Interesse verloren.

Bei Opencaching.de muss für jeden Änderungswunsch am Programmcode ein Antrag gestellt werden, der dann vom Entwicklungsleiter geprüft und nach dessen Ermessen entweder freigegeben wird (ggf. nach Nachbesserung) oder verworfen. Selbst wenn der jeweilige Programmierer sich besser mit einem Thema auskennt, als der Entwicklungsleiter, muss er einen Antrag stellen, über den dann der Entwicklungsleiter entscheidet. Weiter erschwert wird es dadurch, dass der Entwicklungsleiter selbst kaum Erfahrung mit der Nutzung von Opencaching hat.

Bei Opencaching.pl und der OKAPI läuft das anders: Dort kann jeder erfahrene Entwickler selbst entscheiden, ob er seine Änderungen freigibt oder eine Prüfung nötig ist. Dadurch geht es bei diesen beiden Projekten weiter voran.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: ekorren am 29. November 2018, 14:23:24
Bei Opencaching.de muss für jeden Änderungswunsch am Programmcode ein Antrag gestellt werden, der dann vom Entwicklungsleiter geprüft und nach dessen Ermessen entweder freigegeben wird (ggf. nach Nachbesserung) oder verworfen. Selbst wenn der jeweilige Programmierer sich besser mit einem Thema auskennt, als der Entwicklungsleiter, muss er einen Antrag stellen, über den dann der Entwicklungsleiter entscheidet. Weiter erschwert wird es dadurch, dass der Entwicklungsleiter selbst kaum Erfahrung mit der Nutzung von Opencaching hat.

Wenn diese Aussage so stimmt, stellt sich für mich dann doch die provokante Frage: Wie kommt es dazu, dass eine Gruppe, die sich als offen versteht, de facto einer einzelnen Person die Entscheidungsgewalt übertragen hat, die aber - weil selber kein Nutzer der Seite - möglicherweise gar kein ernsthaftes Interesse an einer Weiterentwicklung hat, und zumindest nur ein eingeschränktes Verständnis für die Probleme und Wünsche der Nutzer. Und ein System zu installieren, das (u.a. durch Demotivierung der Mitarbeiter?) anscheinend die Weiterentwicklung weitgehend blockiert?

Zur ursprünglichen Frage: Es geht ja nur um den Geochecker, nicht um die Cachedaten an sich.

Ob man wirklich einen OC-internen Checker braucht, darüber kann man diskutieren - zumindest schadet er nicht. Gerade für Anfänger ist die Hürde, einen Geochecker einzubauen, sehr viel kleiner, wenn man das per Knopfdruck intern machen kann als wenn man sich dafür eine externe Seite suchen, sich dort anmelden, den Checker einrichten und im Listing verlinken und evtl. noch mit den Codes tricksen muss. Insofern wäre es im Sinne der Listingqualität eine positive Sache, die Einbindung eines Geocheckers niederschwelliger zu gestalten. Denn zu den Dingen, die am meisten demotivieren, ist, lange an einem Rätsel herumzulösen und dann vor Ort nichts zu finden - aber auch nicht zu wissen, ob die Lösung überhaupt richtig ist und man an der richtigen Stelle sucht.

Einen internen Geochecker nur als angemeldeter User nutzen zu können, halte ich für vertretbar. Auch für blutige Anfänger ist ein Checker vielleicht nicht unbedingt nötig, so dass man - wenn "Fakeaccounts" zwecks Checkerspamming wirklich ein Problem sein sollten, was ich aber bezweifel - die Nutzung auch an ein paar Tage Mitgliedschaft und ein oder zwei geloggte Caches binden kann.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: following am 29. November 2018, 15:25:08
Danke soweit für die Rückmeldungen zum Checker. Also eine Beschränkung auf angemeldete Benutzer scheint wohl akzeptabel zu sein? Das wäre am einfachsten, weil es für alle Opencaching-Seiten einheitlich wäre.

Wenn diese Aussage so stimmt, stellt sich für mich dann doch die provokante Frage: Wie kommt es dazu, dass eine Gruppe, die sich als offen versteht, de facto einer einzelnen Person die Entscheidungsgewalt übertragen hat, die aber - weil selber kein Nutzer der Seite - möglicherweise gar kein ernsthaftes Interesse an einer Weiterentwicklung hat, und zumindest nur ein eingeschränktes Verständnis für die Probleme und Wünsche der Nutzer. Und ein System zu installieren, das (u.a. durch Demotivierung der Mitarbeiter?) anscheinend die Weiterentwicklung weitgehend blockiert?

Nein, da stecken keine bösen Absichten dahinter! Der Vereinsvorstand ist halt (mehrheitlich?) davon überzeugt, dass eine zentral gelenkte und kontrollierte Weiterentwicklung zu besseren Ergebnissen führt als eine, die er nicht vollständig unter Kontrolle hat. Man wendet wohl die gewohnten Unternehmens-Managementmethoden auf ein Freiwilligenprojekt an.

Und man hat immer wieder das Thema "Motivation" unterschätzt. Die OC-Entwicklung ist durchaus anspruchvoll, da kann sehr viel Zeit draufgehen. Woher nimmt jemand die Motivation, um so viel Zeit in OC zu investieren - sei es als Entwicklungsleiter oder als "einfacher" Entwickler? Ich halte da die eigenen OConly-Caches für sehr wichtig, und gewisse Gestaltungsfreiräume statt Bürokratie.

Hab seit Vereinsgründung schon oft erlebt, dass irgendein Projekt mit viel Optimismus angegangen wurde, und dann verlief es mangels Motivation im Sande.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: ekorren am 29. November 2018, 16:15:38
Nein, da stecken keine bösen Absichten dahinter!
Ich habe niemandem böse Absichten unterstellt - sondern lediglich Desinteresse und mangelndes Problembewusstsein für möglich gehalten.

Zitat
Der Vereinsvorstand ist halt (mehrheitlich?) davon überzeugt, dass eine zentral gelenkte und kontrollierte Weiterentwicklung zu besseren Ergebnissen führt als eine, die er nicht vollständig unter Kontrolle hat.
Momentan scheint aber dieses Verfahren eher zu überhaupt keinen Ergebnissen zu führen - sondern vielmehr zu Frust und Demotivation sowohl unter den Entwicklern wie auch unter den Usern. Es passiert eben - zumindest wahrnehmbar - schlicht überhaupt nichts mehr in den letzten Jahren. Aber Stillstand ist auch hier Rückschritt, und das Gefühl, einer Obrigkeit ausgeliefert zu sein, die jede Entwicklung blockiert, hat sich mittlerweile auch bei OC eingestellt. Wo doch gerade OC mit dem Anspruch angetreten war, eben keine Diktatur wie GC.com zu sein.

Zitat
Hab seit Vereinsgründung schon oft erlebt, dass irgendein Projekt mit viel Optimismus angegangen wurde, und dann verlief es mangels Motivation im Sande.

So wie du das augenblickliche Verfahren beschreibst, würde ich auch nicht mitarbeiten wollen, selbst wenn ich die Kenntnisse und die Zeit dafür hätte. Denn warum soll ich mir womöglich tage- oder wochenlang Arbeit machen und dann noch untertänigst einen Gnadenantrag an die Obrigkeit schreiben, dass man meine Ergebnisse betrachten möge - wenn das signifikante Risiko besteht, dass eine Einzelperson, die noch dazu von der Entscheidung kaum betroffen ist, anschließend kurzentschlossen den Daumen senkt und meine Arbeit umsonst war? Natürlich demotiviert das potentielle Mitarbeiter.

Wenn man die Entwickler zu Programmiersklaven degradiert und ihre Mitarbeit nicht wertschätzt, sollte man sie wenigstens gut bezahlen...
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Le Dompteur am 29. November 2018, 18:14:22
Back to topic:
- Ist es ok, wenn er nur für angemeldete Benutzer verfügbar ist? So machen es bislang die anderen OC-Seiten.
- Ist es ok, wenn er nur für Benutzer verfügbar ist, die seit mindestens X Tagen angemeldet sind? Damit ließe sich eine sehr effektive "Ausprobierbremse" einbauen.

Kannst Du bitte Dein Wort "verfügbar" genauer definieren? Meinst Du damit die Möglichkeit der Einbindung in Listings oder generell das drauf-klicken-dürfen?
Letzteres würde ich unbedingt open lassen! In unserem Infoblättchen (https://wiki.opencaching.de/index.php/Datei:OConlyKlein.png (https://wiki.opencaching.de/index.php/Datei:OConlyKlein.png)), das ich jeder meiner Dosen mitgebe, steht unter Punkt Drei, daß alle Funktionen von jedermann kostenlos genutzt werden können - auch ohne angemeldet zu sein. Diese Möglichkeit der Anonymität würde ich unbedingt gewahrt wissen wollen, weil sie so "open" und "frei" ist.

Ein (jeder) Geochecker sollte nach drei Falscheingaben eine Wartezeit von 10 Minuten für die nächsten Versuche verdonnern, weil: den ersten roten Checker kann man wegen Tippfehlern bekommen, beim zweiten überprüft man seine Rechenkünste aber spätestens beim dritten hinterfragt Mensch seinen Lösungsansatz. Alles was danach käme, wäre brute-force IMHO.

Ein eigener Geochecker mag die Hemmschwelle für Newbies senken, da stimme ich ekorren zu, finde jedoch Der Windlings Mahnung vordringlicher, als ein neues "nice-to-have"-Projekt in eine verstopfte Pipeline zu drücken.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Le Dompteur am 29. November 2018, 18:32:57
z.B. kann man auf der eigenen Profil-Seite die eigenen Caches immer noch nicht nach dem Datum des letzten (Fund-)Logs sortieren.
Wenn Du angemeldet bist, klicke auf den Tab [Mein Profil], dann unten auf der Seite über Deiner Cacheliste [Details anzeigen] oder, was systematisch logischer wäre, auf [...nur aktive Caches] und in der dann angezeigten Liste im hellblauen Balken oben, ganz rechts auf [Letzte Logs]. Damit werden ebendiese zuoberst angezeigt. Ein nochmaliger Klick auf das Wort [Letzte Logs] sortiert die Liste dann rekursiv, also nach ältesten (bzw. gar keinen Logs).
Speziell nach Fund-Logs ist dieses nicht sortiert, 'hielte ich aber auch nicht für effektiv, denn für einen Wartungs-Ampel-Status wären ja gerade die DNFs oder Bemerkungen alarmgebend, gell?

P.S. It's not a bug - it's a feature  ;)!
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: mic@ am 29. November 2018, 18:52:33
Zitat von: ekorren
Es passiert eben - zumindest wahrnehmbar - schlicht überhaupt nichts mehr in den letzten Jahren.

Ich dachte, dieses Thema wäre in diversen OC Talks ausdiskutiert worden.
Aber ich kann es gerne wiederholen: Das Problem ist, daß der GESAMTE OC Code
(und das sind etliche 1000 Zeilen) auf ein neues Framework umgeschaufelt
werden musste. Das war Arbeit ohne Ende, und leider auch Arbeit, die man von
außen nicht sieht. Aber nun ist diese Umstellung halbwegs durch, und neue Seiten
wie z.B. die Datenschutzerklärung sind somit gleich im neuen Layout:
https://www.opencaching.de/page/datenschutzerklaerung

Und hätte Google unsere Plattform mit seinem neuen Lizenzmodell nicht ins
Schlingern gebracht, dann wäre die Energie unserer Entwicklung sicherlich in
etwas Produktiveres eingeflossen als nur die Umstellung von GM zu OSM.

Insofern ist die Entwicklung schon in guten Händen, wobei Unterstützung natürlich
immer gerne gesehen wird. Also keine Scheu, da wird NICHT gemauert... eher geklotzt.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: ekorren am 29. November 2018, 19:20:59
... sortiert die Liste dann rekursiv, also nach ältesten (bzw. gar keinen Logs).
Speziell nach Fund-Logs ist dieses nicht sortiert, 'hielte ich aber auch nicht für effektiv, denn für einen Wartungs-Ampel-Status wären ja gerade die DNFs oder Bemerkungen alarmgebend, gell?
Jein.

Für die Frage "soll ich mal wieder eine Wartung machen oder wird schon alles in Ordnung sein" ist im Prinzip relevant, wann der Cache das letzte Mal als "ok" bestätigt wurde - also üblicherweise gefunden. Während also Fundlogs auf "kein Wartungsbedarf" hindeuten, deuten andere Logs auf "potentieller Wartungsbedarf" hin.

Insofern ist das letzte Funddatum schon ein sinnvolleres Kriterium als das letzte Logdatum.

Und für manche andere Zwecke erst recht. Wenn ich beispielsweise wissen will, wo es in der Region OC-Caches gibt, bei denen der FTF noch ausstehen könnte, oder Caches, die schon länger nur DNF bekommen und ein Problem haben könnten, habe ich überhaupt keine Möglichkeit zur gezielten Suche, weil DNF oder Notes den Cache vom Listenende irgendwo in die Mitte zwischen die real geloggten befördern.

Zitat
P.S. It's not a bug - it's a feature  ;)!
Some features may still be perceived as bug...
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Der Windling am 29. November 2018, 19:51:36
Bei Opencaching.de muss für jeden Änderungswunsch am Programmcode ein Antrag gestellt werden, der dann vom Entwicklungsleiter geprüft und nach dessen Ermessen entweder freigegeben wird (ggf. nach Nachbesserung) oder verworfen. Selbst wenn der jeweilige Programmierer sich besser mit einem Thema auskennt, als der Entwicklungsleiter, muss er einen Antrag stellen, über den dann der Entwicklungsleiter entscheidet. Weiter erschwert wird es dadurch, dass der Entwicklungsleiter selbst kaum Erfahrung mit der Nutzung von Opencaching hat.

Wer ist denn dieser ominöse Entwicklungsleiter? Wie hat er sich für diese Funktion qualifiziert? Wird der gewählt oder bestimmt - und von wem? Lässt sich da irgendetwas daran ändern oder ist das nicht vorgesehen/gewünscht?

Falls der Mangel an "willigen Programmierern" tatsächlich der Grund ist, warum bei OC so wenig voran geht können wir unsere Diskussionen zu Verbesserungsvorschlägen hier im Forum eigentlich auch einstellen. Ich war ja schon schockiert über die Tatsache, dass die groß angepriesenen Tickets eigentlich gar keine Tickets sind, sondern nur eine weitere Diskussionsstufe, bei der dann wieder nichts passiert (siehe https://forum.opencaching.de/index.php?topic=5086.msg62969#msg62969). Meine Nachfrage diesbezüglich im genannten Thread wurde allerdings leider komplett ignoriert.


z.B. kann man auf der eigenen Profil-Seite die eigenen Caches immer noch nicht nach dem Datum des letzten (Fund-)Logs sortieren.
Wenn Du angemeldet bist, klicke auf den Tab [Mein Profil], dann unten auf der Seite über Deiner Cacheliste [Details anzeigen] oder, was systematisch logischer wäre, auf [...nur aktive Caches] und in der dann angezeigten Liste im hellblauen Balken oben, ganz rechts auf [Letzte Logs]. Damit werden ebendiese zuoberst angezeigt. Ein nochmaliger Klick auf das Wort [Letzte Logs] sortiert die Liste dann rekursiv, also nach ältesten (bzw. gar keinen Logs).
Speziell nach Fund-Logs ist dieses nicht sortiert, 'hielte ich aber auch nicht für effektiv, denn für einen Wartungs-Ampel-Status wären ja gerade die DNFs oder Bemerkungen alarmgebend, gell?

P.S. It's not a bug - it's a feature  ;)!

Ja, das ist mir bekannt. Aber es erfordert eben diverse Klicks, ist recht umständlich und nicht so übersichtlich wie die Liste auf der Profil-Seite. Ich hatte auf eine einfachere Lösung gehofft, bei der man schlichtweg bei "Deine versteckten Caches" auf "letztes Log" klicken könnte, die Sortierung sich ändert und gut ist.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Der Windling am 29. November 2018, 20:17:37
Zitat von: ekorren
Es passiert eben - zumindest wahrnehmbar - schlicht überhaupt nichts mehr in den letzten Jahren.

Ich dachte, dieses Thema wäre in diversen OC Talks ausdiskutiert worden.
Aber ich kann es gerne wiederholen: Das Problem ist, daß der GESAMTE OC Code
(und das sind etliche 1000 Zeilen) auf ein neues Framework umgeschaufelt
werden musste. Das war Arbeit ohne Ende, und leider auch Arbeit, die man von
außen nicht sieht. Aber nun ist diese Umstellung halbwegs durch, und neue Seiten
wie z.B. die Datenschutzerklärung sind somit gleich im neuen Layout:
https://www.opencaching.de/page/datenschutzerklaerung

Hm, aber wenn die (sicherlich aufwändige) Umstellung des Codes die vorhandenen Entwickler jetzt für Jahre gebunden hat, sind es ja anscheinend doch zu wenige.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Le Dompteur am 29. November 2018, 21:37:13
Für die Frage "soll ich mal wieder eine Wartung machen oder wird schon alles in Ordnung sein" ist im Prinzip relevant, wann der Cache das letzte Mal als "ok" bestätigt wurde - also üblicherweise gefunden. Während also Fundlogs auf "kein Wartungsbedarf" hindeuten, deuten andere Logs auf "potentieller Wartungsbedarf" hin.
Insofern ist das letzte Funddatum schon ein sinnvolleres Kriterium als das letzte Logdatum.
Nein.
Für die Frage, ob (m)ein Cache noch vor Ort liegt, sind nicht die Fundlogs maßgeblich, sondern die DNFs!
Diese zeigen an, ob's Probleme mit der Dose, Vegetation, dem Inhalt gibt.
Hierbei spielt die OC-eigene Uneitelkeit der (meisten) OConly-Sucher eine maßgebliche Rolle, keine Scheu vor DNF-Logs zu haben. Auf der anderen, kommerziellen Plattform ist das ja ein absolutes Tabu, ein NM zu loggen, weil z.B. das Logbuch rappelvoll ist.

Ob der Owner eine Wartung machen müsse, hängt dann davon ab, wie er/sie die Professionalität der DNF-Logger einschätzen kann. Ein Blick in das Profil der Finder hilft, abzuwägen, ob es Null-Tage-Newbies sind, Anfänger, Sissi-Cacher und ob die Cache-schützenden Dornenranken und der entsprechende T-Wert tatsächlich als solch Hindernis wahrgenommen wurden.

Insofern ist das letzte Logdatum eher ein Indikator, als das letzte Fund-Datum.

Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Le Dompteur am 29. November 2018, 22:08:10
Ja, das ist mir bekannt. Aber es erfordert eben diverse Klicks, ist recht umständlich und nicht so übersichtlich wie die Liste auf der Profil-Seite. Ich hatte auf eine einfachere Lösung gehofft, bei der man schlichtweg bei "Deine versteckten Caches" auf "letztes Log" klicken könnte, die Sortierung sich ändert und gut ist.
Ähhm; genau das tut dieser eine Klick: nach "letztem Log" zu sortieren, in "Deinen verstecken Caches" - zumindest auf meinem altersschwachen Windows-XP-Notebook mit FF 47.0.2.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: following am 29. November 2018, 22:40:53
Kannst Du bitte Dein Wort "verfügbar" genauer definieren? Meinst Du damit die Möglichkeit der Einbindung in Listings oder generell das drauf-klicken-dürfen?

Letzteres

Zitat
Ein (jeder) Geochecker sollte nach drei Falscheingaben eine Wartezeit von 10 Minuten für die nächsten Versuche verdonnern,

... und dann klickt man in der Steuerung seiner FritzBox auf "neu verbinden" und hat ein paar Sekunden später die nächsten drei Versuche frei. Und so fort. Ein unangemeldet nutzbarer Checker lässt sich leider nicht gegen Ausprobieren schützen; daher meine Frage hier.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: teiling88 am 29. November 2018, 22:54:00
Wer ist denn dieser ominöse Entwicklungsleiter?

Ich :-)

Wie hat er sich für diese Funktion qualifiziert? Wird der gewählt oder bestimmt - und von wem? Lässt sich da irgendetwas daran ändern oder ist das nicht vorgesehen/gewünscht?

Ich wurde von den Vereinsmitgliedern gewählt. Magst Du mir dein beschriebenes Ticket nennen? Dann schaue ich was sich zwischen OSM Umstellung da machen lässt :-)

Ich bitte um Verständnis following, dass ich die an den Haaren herbeigezogenen Aussagen von dir nicht weiter kommentieren werde. Denn diese "Diskussionen", wenn es denn welche währen, sind die wahren Zeitfresser und Motivationsbremsen.

Gruß

Thomas
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Der Windling am 30. November 2018, 00:24:54
Für die Frage, ob (m)ein Cache noch vor Ort liegt, sind nicht die Fundlogs maßgeblich, sondern die DNFs!
Nicht immer.  Wenn mein Cache seit Monaten GAR KEIN Log erhalten hat (weder DNF noch Fund), weiß ich nicht wie es der Dose geht. Es kann sein, dass einfach niemand gesucht hat, es kann aber auch sein, dass jemand gesucht aber nichts gefunden und auch kein DNF geloggt hat. Gerade im ländlichen Raum ist beides gleich wahrscheinlich. Ich persönlich mache dann eine Wartungsrunde um zu checken, ob die Dose noch vor Ort und zugänglich ist. Ich habe durchaus Dosen, die genausoviele "Hier ist alles ok"-Wartungslogs wie Fundlogs haben, weil sie einfach selten gesucht werden. Deshalb möchte ich gerne meine Caches nach dem letzten Log (NICHT Fund) sortieren können. Denn so sehe ich immer, wann zuletzt irgendjemand (ggf. auch ich selbst) an der Location war. Das würde ich nun gerne auf einen Blick -OHNE 2 weitere Klicks- sehen können, wenn ich mein Profil aufrufen, also die Seite https://www.opencaching.de/myhome.php

Ähhm; genau das tut dieser eine Klick: nach "letztem Log" zu sortieren, in "Deinen verstecken Caches" - zumindest auf meinem altersschwachen Windows-XP-Notebook mit FF 47.0.2.
Nein, das sind dann eben 3 Klicks incl. dem Laden einer neuen Seite. Außerdem werden da auch die noch nicht veröffentlichten Caches angezeigt, die mich in dem Fall gar nicht interessieren.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Der Windling am 30. November 2018, 01:23:50
Wie hat er sich für diese Funktion qualifiziert? Wird der gewählt oder bestimmt - und von wem? Lässt sich da irgendetwas daran ändern oder ist das nicht vorgesehen/gewünscht?

Ich wurde von den Vereinsmitgliedern gewählt.

Danke für die Info. Ich gehe mal davon aus, dass Du auch regelmäßig von den Vereinsmitgliedern in diesem Amt bestätigt wirst oder abgewählt werden kannst. Dann wäre das definitiv eine demokratische Sache und keineswegs eine "Diktatur wie GC". Vereinsmitglied kann hier schließlich theoretisch jede/r werden.


Magst Du mir dein beschriebenes Ticket nennen? Dann schaue ich was sich zwischen OSM Umstellung da machen lässt :-)

Nun, das Ticket zur (Neben-)Diskussion in diesem Thread wäre z.B.: RED-1186 "Sortierreihenfolge bei der Anzeige der eigenen Caches"

Mir ging es aber eigentlich gar nicht um ein konkretes Ticket, sondern um die allgemeine Prioritätensetzung bei der Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen. Und irgendwie auch um die Kommunikation des (Programmierer-)Teams mit den Usern.
Aus der Community kommen immer wieder gute Ideen, manche davon landen nach ausgiebiger Diskussion sogar in einem Ticket. Und dann passiert einfach nichts mehr. Man hört nichts mehr davon, die Idee ist im Ticket geparkt aber umgesetzt wird sie anscheinend auch nicht. Nun können wir inzwischen für Tickets voten, aber danach passiert auch wieder nichts. Und im Nachbarthread wurde mir erklärt, dass die für uns "normale User" sichtbaren Tickets dann auch nur eine weitere Diskussionsstufe vor den "echten" Entwickler-Tickets sind. Das ist für Leute, die sich eigentlich für OC engagieren wollen einfach irgendwann frustrierend.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: teiling88 am 30. November 2018, 09:28:09
Danke für die Info. Ich gehe mal davon aus, dass Du auch regelmäßig von den Vereinsmitgliedern in diesem Amt bestätigt wirst oder abgewählt werden kannst. Dann wäre das definitiv eine demokratische Sache und keineswegs eine "Diktatur wie GC". Vereinsmitglied kann hier schließlich theoretisch jede/r werden.

Korrekt, in der JHV wird dies regelmäßig getan.

Mir ging es aber eigentlich gar nicht um ein konkretes Ticket, sondern um die allgemeine Prioritätensetzung bei der Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen. Und irgendwie auch um die Kommunikation des (Programmierer-)Teams mit den Usern.
Aus der Community kommen immer wieder gute Ideen, manche davon landen nach ausgiebiger Diskussion sogar in einem Ticket. Und dann passiert einfach nichts mehr. Man hört nichts mehr davon, die Idee ist im Ticket geparkt aber umgesetzt wird sie anscheinend auch nicht. Nun können wir inzwischen für Tickets voten, aber danach passiert auch wieder nichts. Und im Nachbarthread wurde mir erklärt, dass die für uns "normale User" sichtbaren Tickets dann auch nur eine weitere Diskussionsstufe vor den "echten" Entwickler-Tickets sind. Das ist für Leute, die sich eigentlich für OC engagieren wollen einfach irgendwann frustrierend.

In Sachen Kommunikation müssen wir uns definitiv noch verbessern. Z.B. haben wir einen Twitter Account erstellt: https://twitter.com/OcDevelopers unter dem wir die laufenden Änderungen posten werden.

Des Weiteren ist mit Entwicklertickets aus dem anderen Thread eher gemeint man hat z.B. als Vorschlag die Ampel Funktion für Caches. Dieses wird in kleinere Technische Tickets aufgeteilt damit dies ggf. auch mehrere Entwickler umsetzen können. Die seht ihr, iirc, aktuell nicht. Wenn gewünscht können wir das im Sinner der Transparenz aber gerne ändern.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Le Dompteur am 30. November 2018, 09:35:01
Ein (jeder) Geochecker sollte nach drei Falscheingaben eine Wartezeit von 10 Minuten für die nächsten Versuche verdonnern,
... und dann klickt man in der Steuerung seiner FritzBox auf "neu verbinden" und hat ein paar Sekunden später die nächsten drei Versuche frei. Und so fort. Ein unangemeldet nutzbarer Checker lässt sich leider nicht gegen Ausprobieren schützen; daher meine Frage hier.

Mit genügend großem Interesse oder "krimineller Energie" läßt sich jede Rätsel- oder Multi-Koordinate mit geringem Aufwand erschleichen. Aber unter welchen Kausalitäten würde man das wollen? Doch nur, wenn man Interesse am Fund der Dose hat. Also auch ein Interesse am Geocaching, hier ibs. OC-Caches. Für die verhältnismäßig wenigen nur-Logbuch-Logger oder Zufallsfinder, bräuchte es keinen Geochecker, also auch keinen Schutz desselben.
Einen Checker oder ach-so-schlaue-Mysterys als "Schutz" vor teure Dosen zu schalten, ist ein Irrglaube! Spätestens der erste Finder kann unter der Hand, im Log, auf Events oder in lokalen WhatsApp-/Facebookgruppen Tips und gar die Finalcoords spoilern. Und manche tun dies auch fleißig, sich keiner Netiquette bewußt. Von dedizierten Spoilerforen ganz zu schweigen, die binnen Stunden ein vergleichbares Rätsel mit Komplettlösung nennen könnten.
So what? Dafür haben wir doch die Caches gelegt, damit sie gefunden werden! Der einzige "Schutz", den sie brauchen, ist der vor Muggels - und das erledigt Abgelegenheit und gute Tarnung.
Ein Checker wird (von mir) eingebunden, um die Rätsler oder Multi-Läufer zu unterstützen, damit bei zweideutigen oder interpretatorischen Lösungsmöglichkeiten niemand auf falscher Fährte sucht oder gar auf Friedhöfen zwischen Gräbern rumpult.
Und diese Unterstützung sollte dann für alle Sucher optional sein - auch für die, die lieber ohne OC-Account die *.gpx-Dateien 'runterladen und nur geocachen wollen.

Außerdem: wie funktionsvielfältig willst Du den OC-eigenen Checker gestalten? Mein externer Favorit ist "GeoChecker.GPS-Cache.de" (http://geochecker.gps-cache.de/ (http://geochecker.gps-cache.de/)). Kommt Deine angestrebte Variante an Doc Cool's Funktionsvielfalt heran? Würde ein solches Paket nicht dennoch Entwicklerressourcen binden, weil es dann, neben der OKAPI, auch ersteinmal programmiert werden müsse? Andere Tickets, die der Umsetzung harren, wie z.B. mic@s Herzenswunsch der Cacheampel, oder vor-terminierte Cache-De- und -Aktivierung würden viel Arbeit abnehmen und erleichtern. Ein eigener OC-Geochecker ist z.Zt. lediglich nice-to-have und nicht unternehmenskritisch, weil genug Alternativen zur Auswahl stehen.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: following am 30. November 2018, 10:59:28
Ein eigener OC-Geochecker ist z.Zt. lediglich nice-to-have und nicht unternehmenskritisch, weil genug Alternativen zur Auswahl stehen.

Bei der OKAPI-Enwicklung muss sehr weit vorausgeschaut werden. Wenn wir jetzt eine Schnittstelle für den bereits vorhandenen Geochecker von Opencaching.pl/nl/uk/ro einbauen und uns keine Gedanken über Opencaching.de machen, dann kann es passieren, dass ein zukünftiger Opencaching.de-Checker von den Apps nicht unterstützt wird. Darum danke für dein Input!

Das Problem ist, daß der GESAMTE OC Code (und das sind etliche 1000 Zeilen) auf ein neues Framework umgeschaufelt
werden musste.

Eine solche Komplettumstellung auf das neue Framework - die wäre bei den über 100.000 Codezeilen in der Tat extrem aufwändig - fand gar nicht statt. 95% der OC-Funktionen basieren nach wie vor auf dem alten Framework, das Oliver vor über 10 Jahren entwickelt hat. Davon kann sich jeder mit etwas Ahnung selbst überzeugen (https://github.com/OpencachingDeutschland/oc-server3).

Wenn so etwas im OC-Talk erzählt wird, dann baut dort jemand potemkinsche Dörfer.

Die aktuelle Kritik hier dürfte nun wieder ein wenig Aktivität auslösen, um den Anschein zu erwecken dass Opencaching.de noch weiterentwickelt wird - das hatten wir schon ein paarmal. The show must go on.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: following am 30. November 2018, 12:04:59
Nicht dass ein falscher Eindruck ensteht: Die OC.de-Software wird weiterhin gewartet. Dringende Dinge wie die OSM-Umstellung oder die neue Datenschutzbelehung werden erledigt, der Server wird am Laufen gehalten. Die eine oder andere kleine Verbesserung wir sicher auch noch drin sein. Das kostet alles Zeit und Arbeit, und wir sollten dankbar sein dass sich jemand darum kümmert.

Um den Abwärtstrend in der Nutzeraktivität [außerhalb der Region Flensburg] zu stoppen reicht das aber nicht aus.

Und wenn den übrigen Team-/Vereinsmitgliedern und der Community Aktivitäten vorgegaukelt werden, die gar nicht stattfinden (siehe eins drüber) ... das finde ich schon bedenklich.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Der Windling am 30. November 2018, 12:11:57
In Sachen Kommunikation müssen wir uns definitiv noch verbessern. Z.B. haben wir einen Twitter Account erstellt: https://twitter.com/OcDevelopers unter dem wir die laufenden Änderungen posten werden.
Muss es unbedingt ein Twitter-Account sein? Könntet Ihr das nicht einfach hier im Forum oder im OC-Blog kommunizieren? (Ich könnte mir vorstellen, dass ich hier nicht der einzige "Social-Media-Verweigerer" bin...)
OC hat doch einen Pressesprecher.  Der könnte ja vielleicht eine Kommunikations-Schnittstelle sein und kurze Notes der Programmierer regelmäßig zu einen kleinen Infotext im Blog/Forum zusammenstellen.

Des Weiteren ist mit Entwicklertickets aus dem anderen Thread eher gemeint man hat z.B. als Vorschlag die Ampel Funktion für Caches. Dieses wird in kleinere Technische Tickets aufgeteilt damit dies ggf. auch mehrere Entwickler umsetzen können. Die seht ihr, iirc, aktuell nicht. Wenn gewünscht können wir das im Sinner der Transparenz aber gerne ändern.
Transparenz ist immer gut. Aber ehrlich gesagt, will ich nicht unbedingt die technischen Entwickler-Tickets sehen, sondern den Fortschritt, bzw ob da überhaupt jemand dran arbeitet. Momentan sehe ich die Redmine-Tickets und die sind seit sehr langer Zeit unverändert. Das löst den Frust bei der Community aus.
Ich denke, die meisten hier haben Verständnis dafür, dass Veränderungen bei OC nicht sofort geschehen, weil es zu wenige Leute gibt, die programmieren können. Aber gerade bei so überschaubaren Projekten wie z.B. der Sortierung der Logs (siehe oben) ist es für den Programmier-Laien einfach schwer nachvollziehbar, warum das nicht irgendwann mal jemand angeht.

Vielleicht könntet Ihr mal versuchen neue, zusätzliche Programmierer anzuwerben? Evtl. durch einen Aufruf im OC-Blog? (Der ja auch in diversen Cacher-Newsfeeds auftaucht) Ihr könntet einfach mal beschreiben, welche Fähigkeiten gebraucht werden, wie hoch der Aufwand wäre und wie die Praxis dann aussieht.


Die aktuelle Kritik hier dürfte nun wieder ein wenig Aktivität auslösen, um den Anschein zu erwecken dass Opencaching.de noch weiterentwickelt wird - das hatten wir schon ein paarmal. The show must go on.
Das kann man auch pragmatisch sehen: Wenn dadurch mal wieder etwas voran geht, hat sich die Diskussion hier ja schon gelohnt.


@folliwing und teilling88:
Eigentlich geht es mich nichts an, aber: In Bayern würde man sagen, Ihr solltet mal in Ruhe ein Bier miteinander trinken gehen. Ihr meint es doch beide gut mit OC und engagiert Euch dafür. Nennt mich meinetwegen naiv, aber es wäre sicher nicht schlecht für OC wenn Ihr Eure Energie in gemeinsamen Code statt Kontroversen stecken würdet.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: teiling88 am 30. November 2018, 12:49:19
Die aktuelle Kritik hier dürfte nun wieder ein wenig Aktivität auslösen, um den Anschein zu erwecken dass Opencaching.de noch weiterentwickelt wird - das hatten wir schon ein paarmal. The show must go on.

Denk selbst immer daran das Du wie ein Orkan auftauchst, viel Staub aufwirbelst um dann nachher nur mit einem Knall zu verschwinden. Die dadurch entstehenden Kollateralschäden nimmst Du ja anscheinend billigend in kauf wie z.B. mbirth, mambofive und 4_vs um nur ein paar zu nennen die wegen dir oder zum teil wegen dir das Weite gesucht haben. Ich fühle mich hier schon wie bei "Und täglich grüßt das Murmeltier".

Eine solche Komplettumstellung auf das neue Framework - die wäre bei den über 100.000 Codezeilen in der Tat extrem aufwändig - fand gar nicht statt. 95% der OC-Funktionen basieren nach wie vor auf dem alten Framework, das Oliver vor über 10 Jahren entwickelt hat.

Ich weiß das Du aktuellen Entwicklungsthemen wie OOP, Code Qualität, Unit Test usw sehr skeptisch gegenüber stehst aber wie erklärst Du dir dann solche Pull Request wie diesen hier (https://github.com/OpencachingDeutschland/oc-server3/commit/783378f60f1f1528a094b4c8c0ecae46ab1c410a) wo mal eben fast 40.000 Zeilen Quellcode erstellt wurden damit man die Datenbanktabellen alle über das neue Framework ansprechen kann?

Dies alles sind Grundlagen gewesen um die Funktionen nun portieren zu können. Wenn das Google Maps Thema nicht aufgeploppt wäre würde es in dem Bereich schon weiter gehen.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: teiling88 am 30. November 2018, 13:44:08
@folliwing und teilling88:
Eigentlich geht es mich nichts an, aber: In Bayern würde man sagen, Ihr solltet mal in Ruhe ein Bier miteinander trinken gehen. Ihr meint es doch beide gut mit OC und engagiert Euch dafür. Nennt mich meinetwegen naiv, aber es wäre sicher nicht schlecht für OC wenn Ihr Eure Energie in gemeinsamen Code statt Kontroversen stecken würdet.

Meine Hand ist was das angeht immer noch ausgestreckt. Es ist in keinster weise so das ich, so wie following mich gerne darstellt, als Diktator entscheide sondern die "Richtlinien" wie entwickelt wird im Team entschieden wird. Wenn er sich dazu bereit erklärt in die gleiche Richtung zu gehen ist jede Erweiterung herzlich willkommen. Wie es sonst auch schon üblich ist:

https://github.com/OpencachingDeutschland/oc-server3/pull/709
https://github.com/OpencachingDeutschland/oc-server3/pull/719
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Le Dompteur am 30. November 2018, 14:34:08
Darum danke für dein Input!
Oh; sehr gerne - obwohl ich vermute, daß Du das sarkastisch meintest?

Bei der OKAPI-Enwicklung muss sehr weit vorausgeschaut werden. Wenn wir jetzt eine Schnittstelle für den bereits vorhandenen Geochecker von Opencaching.pl/nl/uk/ro einbauen und uns keine Gedanken über Opencaching.de machen, dann kann es passieren, dass ein zukünftiger Opencaching.de-Checker von den Apps nicht unterstützt wird.
Nenn' mich blauäuig und Programmier-Laien aber wenn wir jetzt die OKAPI-Parameter für Checker anderer Forks definieren, warum dann nicht ein Dummy-Array (oder wie das bei Euch Codern heißt) anlegen, an das sich später der zukünftige OC.de-Checker an- /einpaßt?
Und deswegen, geschätzter following, lege ich Dir meine Erfahrung mit Geocheckern und deren "Schutzwirkungen", ibs. auch aus (meinen) GS-Zeiten dar: Ein (scheinbar) hammerschweres Mystery schützt nicht die Dose und kanalisiert auch nicht die Besucherströme dorthin. Somit sind Geochecker als optionale Hilfe eingebunden, nicht als Hürde.
Wenn wir anfangen, Bedingungen zu stellen, wann und ob man eine Service-(!)-Funktion der OC-Seite nutzen darf, hat das ein Geschmäckle von "Premium". Fällt Dir dabei etwas auf?
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: following am 30. November 2018, 15:17:01
Darum danke für dein Input!
Oh; sehr gerne - obwohl ich vermute, daß Du das sarkastisch meintest?

Nein, das war hilfreich, genauso wie die Rückmeldungen von mic@ und ekorren.

Und Entwicklung einer API ist komplexer, als du dir vorstellst.
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Le Dompteur am 30. November 2018, 15:51:17
In Sachen Kommunikation müssen wir uns definitiv noch verbessern. Z.B. haben wir einen Twitter Account erstellt: https://twitter.com/OcDevelopers unter dem wir die laufenden Änderungen posten werden.
Warum nicht auf der/meiner-geliebten-und-täglich-genutzten OC-Seite? Oben links gibt es im hellblauen Kästchen [Aktuelles] immer noch den Unterpunkt [Neue Features]. Das letzte Datum mit Aktivität wird als 06. Februar 2017 genannt und ist Wasser auf die Mühlen von followings Argumenten.

Erzählt uns Laien und Dosenwerfern bitte dort, was gerade fertiggestellt wurde. Auch wenn's "Kleinigkeiten" zu sein scheinen, wie damals der QR-Code https://forum.opencaching.de/index.php?topic=4931.msg61853#msg61853 (https://forum.opencaching.de/index.php?topic=4931.msg61853#msg61853), können diese "an der Front" gravierend wirken und dankbar aufgenommen werden. Merci!
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: teiling88 am 30. November 2018, 17:45:53
Erzählt uns Laien und Dosenwerfern bitte dort, was gerade fertiggestellt wurde. Auch wenn's "Kleinigkeiten" zu sein scheinen, wie damals der QR-Code https://forum.opencaching.de/index.php?topic=4931.msg61853#msg61853 (https://forum.opencaching.de/index.php?topic=4931.msg61853#msg61853), können diese "an der Front" gravierend wirken und dankbar aufgenommen werden. Merci!

Danke für das Feedback - habe ich aufgenommen und werde es beherzigen!
Titel: Re: Wie Open müsste ein Checker sein?
Beitrag von: Der Windling am 03. Dezember 2018, 23:45:12
Die Caches im persönlichen Profil sind jetzt nach "letztem Fund" sortiert. Super!
@teilling88: DANKE!  8)