Autor Thema: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage  (Gelesen 13136 mal)

Online rohash

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #30 am: 15. Mai 2018, 09:53:01 »
Nein, so weit habe ich es nicht durchdacht. Ich will natürlich niemanden als Betrüger hinstellen, nur weil er Monate später loggt. Hätte ich aber auch so nicht vermutet, da ich i.d.R. am Fundtag online logge.

Das Agrument gegen Loggen per Code war ja, dass dann öffentliche Listen mit den Kennwörten geführt werden und daraus Fakelogs für das falsche Ego erzeugt würden.

War ja nur so ein Ansatz von mir, was man dagegen unternehmen könnt. Im Listing könnte man ja klar mitteilen, dass bei diesem papierlosen Onlinelogbuch der Eintrag zeitnah erfolgen sollte. Wer dann nach Monaten mit einem veralteten Passwort loggt, den könnte man dann nach dem Logdatum fragen.

Letzlich wäre es auch völlig egal, ob sich jemand durch Fakelogs selbst betrügt. Bei GC.com sind mir schon Onlinelogs aufgefallen, die ich dann im Papierlog nicht gefunden habe.

Offline Der Windling

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #31 am: 15. Mai 2018, 11:31:06 »
Ja, bei GC kenne ich das Phänomen auch. In OC-Dosen ist es eher umgekehrt: Da habe ich oft mehr Logs im Papier-Logbuch als online. ;)

Offline ITRECKS

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #32 am: 15. Mai 2018, 13:39:13 »
Ein Geocache ohne vernünftiges Logbuch ist für mich kein Geocache! Selbst bei einem Nano habe ich schon meine Zweifel....
Wieso legen alle ihr Augenmerk auf das Onlinelog? Maßgebend ist das Log im Logbuch! Das Onlinelog ist nur eine "Belohnung" für den Owner. Wer nicht willens oder in der Lage ist, seine Caches zu warten und mal die Logbücher zu kontrollieren, der soll es gleich sein lassen. 
Der Weg ist das Ziel, und die Dose ist der Anlass, ihn zu gehen.

Online rohash

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #33 am: 15. Mai 2018, 15:33:00 »
Bei Büchern finde ich die gedruckte Version besser als E-Books, obwohl ich einen Kindl rumliegen habe. Auf der anderen Seite fände ich einen Tesla nicht schlecht oder zumindest einen Hybrid mit E-Motor, habe finanziell jedoch andere Prioritäten und in der Garage noch keine passende Ladestation.

PaulundNelly hat die Grundsatzfrage zum Papier-Logbuch und einer Alternative im Forum "Opencaching 3.0" eingestellt, wo je Querdenken explizit erwünscht ist. In diesem Sinne finde ich es völlig in Ordnung, wenn man mal jenseits vom Mainstream unkonventionell diskutieren kann.

Es gibt genügend konventionelle Caches mit Papierlogbuch. Daher ist niemand gezwungen reine Onlinecaches zu machen, falls es diese Kategorie mal geben sollte. Genauso wie niemand klettern oder tauchen muss, wenn er die Ausrüstung nicht hat. Als Owner gibt auch die Möglichkeit zweigleisig zu fahren und im Final einen QR-Code sowie eine Dose getrennt zu legen. Damit bliebe der Cache noch nutzbar, falls die Dose gemuggelt wurde.

Offline pferseeer

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Re: Code statt Papier-Logbuch - eine Grundsatzfrage
« Antwort #34 am: 22. Mai 2018, 22:02:54 »
Grad komme ich auf den Geschmack der Virtuals.

Da lässt sich soviel machen. Mir ist schon wichtig das man
1. ausser Haus muss
2.suchen,suchen,suchen
3.ggfs.rätseln und kombinieren
aber auch
4. mein Cache möglichst dauerhaft, muggelfest, unzerstörbar ist
5. ewtas individuelles vom Owner

Klar hat so ein Logbuch auch seinen Reiz. Ich mag Bücher!
Aber daneben ist auch immer Platz für Anderes.
Und da ich ja eher ein Wartungsmuffel bin, versuche ich also das im Vorherein schon so wartungsarm wie möglich auszuführen.

OC14840 zum Beispiel ist ein Reversrätsel.
Normal muss man ja erst Rätseln dann suchen und logen.
Hier sucht man erst, findet dann einen QR der das Rätsel enthält und die Lösung ist dann der Logcode.
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Ich sehe hier also keine entweder/oder Grundsatzfrage sondern eine geniale(OC) Ergänzung der Möglichkeiten.
Eben opencaching3.0 :)