Autor Thema: Ideen für ein besseres OC  (Gelesen 81076 mal)

Offline Der Windling

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #30 am: 13. März 2018, 19:43:31 »
Wer erst mit dem 10ten (z.B.) Eigenen legen darf, wird dadurch beschränkt, für andere die "Einstiegsdosen" zu legen, damit diese ihre 10 zusammenbekommen. Klassischer Kettenbrief.
Ich glaube nicht, dass es allzu schwer ist 5-10 Dosen zu finden, bevor man seine erste eigene legt. Wie gesagt, es geht ja nicht um 10 OC onlys... Das Ziel hierbei ist ja nicht, eine Einstiegshürde für Newbies zu schaffen, sondern die Leute dazu zu bringen, erstmal selbst Dosen suchen zu gehen und so zu sehen, wie ein Geocache eigentlich aussieht, bevor sie irgendwas in die Landschaft schmeißen.

Es sind auch die beiden Threads "OC besser machen" und "OC attraktiver machen" zu differenzieren, den beides geht nicht zeitgleich IMHO.
"Attraktiver" ist OC, wenn Einsteiger / Umsteiger keine Hürden hätten und (sich) ausprobieren könnten. "Besser" ist ein ganz anderer Schuh und von einer höheren Warte (=Erfahrung, 1k-Fundzahlen, Qualität der eigenen Caches) aus gewollt. Das beißt sich.
Ich finde nicht, dass sich "besser" und "attraktiver" beißt. Auf OC gibt es wirklich kaum Hürden, jeder kann sich aussprobieren und die Spielwiese ist groß und breit gefächert. Hier und da eine einfache Regel einzuführen, um komplette Null-Nummern zu vermeiden sehe ich da nicht gleich als eine Gefahr für das "Open" im "Caching". ;)

Diskutierbar, wäre ein Vorab-Review, wie es die "dunkle Seite der Macht" praktiziert und so erfolgreich Unfug und Unbedachtheit verhindert. Leider bremst das auch die Kreativität und Planbarkeit massiv aus. Zu massiv, als daß ich diesen Gedanken weiterführen möchte.
Das würde das überschaubare Team von Feiwilligen, die ihre Freizeit hier für unser gemeinsames Spiel opfern, sicher sowieso nicht leisten können/wollen. Und ich persönlich fände es auch nicht gut. Damit kommt dann nämlich zwangsläufig gleich die "Reviewer-Willkür-Debatte" aus dem Keller gerannt.

Einen grottig schlechten Anfängercache (nach welcher "Norm" eigentlich?) kann man nie verhindern. Man sollte diese Owner aber nicht an den Pranger stellen (siehe: https://www.opencaching.de/cachelist.php?id=2084 ). Und das täten wir Foristen mit einer Numerus-Clausus-Forderung man müsse sich erst mit X Funden "bewähren" bevor man...
Das sehe ich anders. Es geht, wie oben schon geschrieben, nicht um irgendeine Art von "Bewährung" oder "an den Pranger stellen". Es geht darum, den Newbie-Owner dazu zu bringen, sich erstmal zu informieren, was Geocaching eigentlich ist, bevor er seinen ersten Geocache legt.

Offline ekorren

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #31 am: 15. März 2018, 10:44:20 »
Wer erst mit dem 10ten (z.B.) Eigenen legen darf, wird dadurch beschränkt, für andere die "Einstiegsdosen" zu legen, damit diese ihre 10 zusammenbekommen. Klassischer Kettenbrief.
Ich glaube nicht, dass es allzu schwer ist 5-10 Dosen zu finden, bevor man seine erste eigene legt.
Achtung, hier gibt es mehrere Vorschläge:

a) X Fundlogs irgendeines Typs, dann Freigabe für alle Cachetypen
b) X Fundlogs von "echten" Caches (b1: Nicht-Safaris oder b2: physische Caches), dann Freigabe für alle Cachetypen
c) X Fundlogs einer Cachetypgruppe (c1: Safari / location based oder c2: physisch / virtual / Safari), dann Freigabe für diese Gruppe
d) X Fundlogs eines Cachetyps (z.B. Mystery, Safari, Multi...), dann Freigabe für diesen Typ

d) würde alles außer Safaris und Tradis zuverlässig abwürgen. OC würde dann zur reinen Safari-Plattform.
a) würde bedeuten, dass jemand, der einen Cache legt, möglicherweise vorher nur Safaris gemacht hat oder umgekehrt, und die Unterschiede nicht kennt.

Mir persönlich würde, glaube ich, c1 am besten gefallen, oder b1. Es geht ja ums Kennenlernen der Technik (Plattform, Listings) und ein bisschen Erfahrung vor Ort, und das ist bei Safaris und echten Caches oder Virtuals halt doch was unterschiedliches.


Zitat
Ich finde nicht, dass sich "besser" und "attraktiver" beißt. Auf OC gibt es wirklich kaum Hürden, jeder kann sich aussprobieren und die Spielwiese ist groß und breit gefächert. Hier und da eine einfache Regel einzuführen, um komplette Null-Nummern zu vermeiden sehe ich da nicht gleich als eine Gefahr für das "Open" im "Caching". ;)
Volle Zustimmung. "Besser" ist vielleicht sogar eine Voraussetzung für "attraktiv". Denn schlimmer als ein Newbie, der nicht gleich alles machen (also Listings erstellen) darf, ist ein Newbie, der beim ersten Ausprobieren völlig frustriert ist (weil er auf Listings gebissen ist, mit denen niemand etwas finden kann - sei es wegen massiver handwerklicher Fehler im Listing oder weil es gar keine Dose gibt) und deswegen der Plattform den Rücken kehrt.

Zitat
Diskutierbar, wäre ein Vorab-Review, wie es die "dunkle Seite der Macht" praktiziert und so erfolgreich Unfug und Unbedachtheit verhindert. Leider bremst das auch die Kreativität und Planbarkeit massiv aus. Zu massiv, als daß ich diesen Gedanken weiterführen möchte.
Das würde das überschaubare Team von Feiwilligen, die ihre Freizeit hier für unser gemeinsames Spiel opfern, sicher sowieso nicht leisten können/wollen. Und ich persönlich fände es auch nicht gut. Damit kommt dann nämlich zwangsläufig gleich die "Reviewer-Willkür-Debatte" aus dem Keller gerannt.
Auch hier gibt es unter Umständen gangbare Mittelwege, und vielleicht lohnt auch hier ein Blick auf OP. Wenn ich mich richtig erinnere (es ist einige Zeit her, dass ich mir die Regeln dort genauer angeschaut hatte - ich hatte mal überlegt, ob ich meine OC-Only-Dosen für polnische Besucher auch auf OP listen soll), ist es dort so, dass die ersten drei Listings eines Users vom Support freigegeben werden müssen. Ab der vierten Dose hat man dann freie Hand und kann direkt selber veröffentlichen.


P.S.: Wolbeck hat letzte Nacht wieder vier Safaris veröffentlicht... zwei davon sind Duplikate und eins extrem speziell... der Wunsch, dass Safaris vor dem Publish irgendwie angesehen und nach Machbarkeit und Abgrenzung zu vorhandenen Safaris bewertet werden, wird stärker, auch wenn ich keine sinnvolle Idee habe, wie man das erreichen könnte...
« Letzte Änderung: 15. März 2018, 10:48:44 von ekorren »

Offline Der Windling

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #32 am: 17. März 2018, 13:17:12 »
Zum Thema "Vitruals":

So, wenn das so weiter geht, ist Norderney auf der Karte bald gar nicht mehr sichtbar... Gestern sind wieder 9 Virtuals (mit ebenso vage wie unhöflich formulierten Logbedingungen) auf dem Inselchen veröffentlicht worden. So langsam verstehe ich, warum auf "der anderen Plattform" keine Virtuals mehr erlaubt sind...

Liebes OC-Team,
es ist, meiner Meinung nach, dringend geboten, hier ein paar klare Regelungen zu finden! Es wäre schön, wenn sich ein Team-Mitglied mal hier an der Diskussion beteiligen würde. Ich habe das Thema ja beim letzten OC-Talk auch schon angesprochen, aber da dieser Thread doch einige unterschiedliche Diskussionsfäden vermischt, war wohl leider nicht so ganz klar, um was es eigentlich geht. Bevor hier irgendwann gar keiner mehr Lust hat sich einzubringen, wäre es wirklich an der Zeit, die verschiedenen Themen mal zu klären. (Auf Seite 2 dieses Threads habe ich ja bereits versucht, die diversen Themen mal zu sortieren und aufzulisten.)


Mein Lösungs-Vorschlag zu den Virtuals wäre, wie hier schon mehrmals angesprochen, die Beschränkung auf nur 1 Virtual pro 5 veröffentlichten Caches des Owners. Ja, ich weiß, dass hier die Gefahr besteht, dass es dann zu doofen Micro-Listings kommt - aber eine bessere Idee habe ich nicht. Es sollte definitiv zeitnah etwas geschehen!


Zum Thema der Qualität der Anfänger-Listings:

Wer erst mit dem 10ten (z.B.) Eigenen legen darf, wird dadurch beschränkt, für andere die "Einstiegsdosen" zu legen, damit diese ihre 10 zusammenbekommen. Klassischer Kettenbrief.
Ich glaube nicht, dass es allzu schwer ist 5-10 Dosen zu finden, bevor man seine erste eigene legt.
Achtung, hier gibt es mehrere Vorschläge:

a) X Fundlogs irgendeines Typs, dann Freigabe für alle Cachetypen
b) X Fundlogs von "echten" Caches (b1: Nicht-Safaris oder b2: physische Caches), dann Freigabe für alle Cachetypen
c) X Fundlogs einer Cachetypgruppe (c1: Safari / location based oder c2: physisch / virtual / Safari), dann Freigabe für diese Gruppe
d) X Fundlogs eines Cachetyps (z.B. Mystery, Safari, Multi...), dann Freigabe für diesen Typ

d) würde alles außer Safaris und Tradis zuverlässig abwürgen. OC würde dann zur reinen Safari-Plattform.
a) würde bedeuten, dass jemand, der einen Cache legt, möglicherweise vorher nur Safaris gemacht hat oder umgekehrt, und die Unterschiede nicht kennt.

Mir persönlich würde, glaube ich, c1 am besten gefallen, oder b1. Es geht ja ums Kennenlernen der Technik (Plattform, Listings) und ein bisschen Erfahrung vor Ort, und das ist bei Safaris und echten Caches oder Virtuals halt doch was unterschiedliches.
Ich finde Variante c) - X Fundlogs einer Cachetypgruppe (c1: Safari / location based oder c2: physisch / virtual / Safari), dann Freigabe für diese Gruppe auch am sinnvollsten.

...ist es dort (OC Polen) so, dass die ersten drei Listings eines Users vom Support freigegeben werden müssen. Ab der vierten Dose hat man dann freie Hand und kann direkt selber veröffentlichen.
Klingt auch nach einer guten Idee.


Zu den Safaris:

P.S.: Wolbeck hat letzte Nacht wieder vier Safaris veröffentlicht... zwei davon sind Duplikate und eins extrem speziell... der Wunsch, dass Safaris vor dem Publish irgendwie angesehen und nach Machbarkeit und Abgrenzung zu vorhandenen Safaris bewertet werden, wird stärker, auch wenn ich keine sinnvolle Idee habe, wie man das erreichen könnte...
Ja, das geht mir ähnlich, wir sollten auch hier bald eine sinnvolle Lösung finden. Eine Bewertung von Sinnhaftigkeit/Machbarkeit wäre wünschenswert. Falls der Support davon überfordert ist, wäre vielleicht eine Gruppe von freiwilligen "Safari-Reviewern" denkbar, auch wenn ich mir bewusst bin, dass man über Sinn und Unsinn der diversen Aufgaben sicher trefflich streiten kann...

Offline pferseeer

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #33 am: 17. März 2018, 17:35:31 »
Da geb ich jetzt auch mal meinen Senf dazu:
Ich halte die Idee nur 1 virtual pro X versteckten physischen auch für akzeptabel. Selbst wenn es dann auf einmal deutlich mehr Leiplankentradis gibt.
Einfache Tradis sind ja auch gut für Einsteiger zu suchen.
Die Frage ist was passiert wenn die Tradis archiviert werden?
Evtl. Könnte man ja auch den logfreien Zeitraum bis zur automatischen Archivierung bei Virtuals heruntersetzen.
Dann würden nur die überleben die gut sind und tatsächlich geloggt werdeb

Offline Der Windling

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #34 am: 17. März 2018, 20:54:34 »
Die Frage ist was passiert wenn die Tradis archiviert werden?
Das würde ich so lange außer Acht lassen, bis jemand versucht, es zu "missbrauchen" indem Caches gelegt und sofort wieder archiviert werden. Dann sollte man dem Owner zunächst vielleicht einfach mal mit einer netten Mail "auf die Finger klopfen"...

Evtl. Könnte man ja auch den logfreien Zeitraum bis zur automatischen Archivierung bei Virtuals heruntersetzen.
Dann würden nur die überleben die gut sind und tatsächlich geloggt werdeb
Die Idee finde ich klasse! (So könnte vielleicht sogar Norderney irgendwann wieder Platz für "echte" Dosen bekommen...) Wie lange ist denn momentan der Zeitraum bis zur automatischen Archivierung?

Offline pferseeer

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #35 am: 17. März 2018, 21:29:31 »
Da habe ich wohl was verwechselt. Diese Funktion gilt nur für deaktivierete Caches.

"Sobald ein Cache 12 Monate lang deaktiviert ist, wird er nun vom System automatisch archiviert. Damit wird auf lange Sicht verhindert, das zuviele „Karteileichen“ in der Datenbank herumliegen. Dieses automatische Archivieren ist unproblematisch, da bei Opencaching.de ein archivierter Cache jederzeit wieder aus dem Archiv geholt werden kann, und das sogar durch den Owner selbst."


Trotzdem halte ich an der Idee fest. Virtuals mit X Monaten ohne Log werden automatisch deaktiviert.
Können aber jederzeit wieder aus dem Archiv geholt werden vom Owner. Quasi wie eine virtuelle Wartungsrunde.

Problematisch sind ja wohl vor allem Owner die erstmal massig Virtuals erstellen und sich dann nicht mehr kümmern wollen/ die Lust verlieren.
Für jemanden der dabei bleibt sind ja alle X Monate ein paar klicks um den Virtual wieder zu reaktivieren kein Problem.
Gleichzeitig aber werden sich Owner genau überlegen ob sie hunderte von Virt´s legen wollen.
Für Virt`s die "gut(-besucht)" sind und häufig gelogt werden gibt es ja eh kein Problem.

Vielleicht könnte auch jede erhaltene Empfehlung die Anzahl der Monate verdoppeln, obwohl das wieder Sockenpuppenaccounts provoziert.

Evtl. Sollte man sowas für physische Dosen auch einführen nur mit längerem Zeitraum von XX Monaten.
Möglicherweise gibt es dann allgemein weniger Zombielistings auf OC.
« Letzte Änderung: 17. März 2018, 21:35:30 von pferseeer »

Offline dogesu

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #36 am: 17. März 2018, 23:32:04 »

Liebes OC-Team,
es ist, meiner Meinung nach, dringend geboten, hier ein paar klare Regelungen zu finden! Es wäre schön, wenn sich ein Team-Mitglied mal hier an der Diskussion beteiligen würde. Ich habe das Thema ja beim letzten OC-Talk auch schon angesprochen, aber da dieser Thread doch einige unterschiedliche Diskussionsfäden vermischt, war wohl leider nicht so ganz klar, um was es eigentlich geht. Bevor hier irgendwann gar keiner mehr Lust hat sich einzubringen, wäre es wirklich an der Zeit, die verschiedenen Themen mal zu klären. (Auf Seite 2 dieses Threads habe ich ja bereits versucht, die diversen Themen mal zu sortieren und aufzulisten.)



So, ich versuche mal, auf einige der Themen einzugehen:

  • Virtuals: In unseren Nutzungsbedingungen gibt es keine Einschränkung bzgl. der Anzahl von gelegten Caches innerhalb eines (bestimmten) Bereiches. Die Virtuals sind ein Alleinstellungsmerkmal von OC und hier gilt auch, wie bei anderen Cachetypen: entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Es besteht immer die Möglichkeit, einen bestimmten Cachetyp auf der Karte auszublenden. Was aber sinnvoll ist, ist, dass die Safaris ein eigener Cachtyp werden. Dies haben wir im Team schon angesprochen, doch ich bitte um Geduld; aufgrund der beschränkten Entwicklerressourcen kann dies nicht sofort umgesetzt werden
  • Webcam-Caches: Auch hier gibt es in unseren Nutzungsbedingungen keinerlei Beschränkungen. Da diese ein eigener Cachetyp sind, ist es einfach, diese zu ignorieren, wenn kein Interesse dafür vorhanden.
  • Safaris: Klar ist es nicht sehr sinnvoll, mehrere Safari-Listings zum gleichen Thema zu haben. Manche Owner bemerken aber nicht, dass es eine gleiche bzw. ähnliche Safari schon gibt. Es liegt aber am Owner, auf einen entsprechenden Hinweis zu reagieren. Ich persönlich habe in Fällen mit ähnlicher/gleicher Aufgabe eben eines der beiden ignoriert bzw. mit unterschiedlichen Objekten geloggt. Und wenn mir das Safari-Thema zu banal ist, steht es mir aber auch frei, dies zu ignorieren oder aber eine persönliche Erweiterung der Logbedingung zu suchen. (z.B. beim DIXI-Klo habe ich eines gefunden, das neben den höchsten Windkraftanlagen Deutschlands stand, das Klo war dann beim Loggen Nebensache!).
  • Einstiegsbedingung zum Legen eines Caches: Sowas ist m.E. nicht ohne einen "Reviewer" zu realisieren. Ich habe genügend Beispiele dafür, dass ein vermeintlicher Neuling auf anderen Plattformen schon viele Caches gefunden bzw. auch veröffentlicht hat. Wie soll sowas kontrolliert werden? 

Zu meinem Verständnis von opencaching: Ich persönlich möchte mich auf einer offenen Plattform engagieren, die nur so viele Beschränkungen einführt, wie rechtlich zu einem geregelten Betreiben der Plattform nötig sind. Ich habe volles Verständnis dafür, dass jeder gerne hier gelistete Caches auch finden möchte. Doch ohne die Cacheleger ist nun unser Hobby nicht möglich. Ich investiere hier schon sehr viel Zeit in den Support und schaue mir Listings an und grüble dabei, ob der Cache wohl noch da ist. Doch oft ist solch eine Entscheidung schwer, ohne vor Ort gewesen zu sein - und hier mein Appell an die Community: sucht doch bitte auch nach Caches, bei denen die Wahrscheinlichkeit, dass diese noch gefunden werden können, nicht sehr hoch ist. Nur wenn Ihr vor Ort wart und die Situation genau beschreibt, ist es gerechtfertigt, einen Cache zu deaktivieren. Eine automatische Deaktivierung nach einer gewissen Zeitspanne ohne Log entspricht nicht meinem Verständnis von Offenheit. Es gibt Gegenden, in denen selbst GC-Caches nur alle paar Wochen mal aufgesucht werden, ein OC-Cache kann dann nach Jahren ohne Log noch vor sich hinschlummern, auch wenn der Owner selbst nicht mehr aktiv ist

Zombielistings: Auch wenn ich mich wiederhole: Zombielistings können gut aussortiert werden, wenn sich jemand die Mühe macht, vor Ort mal nachzuschauen und ein entsprechendes Log zu schreiben. Auch habe ich schon öfters festgestellt, dass im physichen Logbuch wesentlich mehr Logeinträge waren, als online. Leider ist eben ohne eine Online-Rückmeldung schwer zu sagen, wie es um einen noch nie geloggten Cache bestellt ist.

Wir haben in den letzten beiden Jahren sehr viel Zeit darin investiert, bei doppelt gelisteten Multis und Mysts (OC/GC) die Listings zu vergleichen und veraltete Listings zu deaktivieren und auch bei noch nicht zu lange inaktiven Besitzern diese vorher anzuschreiben, so dass diese Caches auch "nur" über das OC-Listing zu finden sein sollten. Hier sehe ich aber auch die Community in der Pflicht, im OC-Log zu vermerken, wenn es Unstimmigkeiten im Listing gibt und dass man gegebenenfalls auch mal solch einen Cache meldet, denn wir haben auch nicht die Kapazität, jeden Log zu lesen.

Dieses Posting stellt meine persönliche Meinung dar und ich (und vermutlich einige der Teammitglieder) bin gerne bereit, weiteres in einer Teamspeak-Sitzung direkt zu diskutieren, um die Argumente direkt auszutauschen. Beim letzten OC-Talk konnte ich leider nicht teilnehmen und finde auch, dass das Thema den Rahmen des OC-Talks sprengt. Wenn Ihr also Interesse an einer Diskussionsrunde habt, machen wir einen doodle zu einer Terminfindung auf.





Offline Der Windling

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #37 am: 18. März 2018, 01:19:11 »
Liebe dogesu,
Danke für Deine schnelle Antwort. Ein paar Anmerkunge habe ich dazu aber noch:

  • Virtuals: In unseren Nutzungsbedingungen gibt es keine Einschränkung bzgl. der Anzahl von gelegten Caches innerhalb eines (bestimmten) Bereiches.
Das trifft nicht ganz den Punkt, der hier diskutiert wird. Es geht ja nicht um Mindestabstände, sondern um das inflationäre Auftreten von Virtuals fraglicher Qualität. Die Frage ist nun, ob es sinvoll/möglich/gewünscht ist, hier eine Beschränkung der Anzahl der auszulegenden Virtuals zu machen - ob die dann trotzdem übereinander liegen sollten ist nochmal ein anderes Thema...

  • (...)Die Virtuals sind ein Alleinstellungsmerkmal von OC und hier gilt auch, wie bei anderen Cachetypen: entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Es besteht immer die Möglichkeit, einen bestimmten Cachetyp auf der Karte auszublenden. Was aber sinnvoll ist, ist, dass die Safaris ein eigener Cachtyp werden. Dies haben wir im Team schon angesprochen, doch ich bitte um Geduld; aufgrund der beschränkten Entwicklerressourcen kann dies nicht sofort umgesetzt werden
  • Webcam-Caches: Auch hier gibt es in unseren Nutzungsbedingungen keinerlei Beschränkungen. Da diese ein eigener Cachetyp sind, ist es einfach, diese zu ignorieren, wenn kein Interesse dafür vorhanden.

Ja, ich weiß dass ich die Virtuals/Webcams/etc. ausblenden kann. Will ich aber gar nicht. Ich mag ja Virtuals und Webcams. Mich persönlich z.B. nerven aber die Logbedingungen einiger momentan fleißig listender Owner. Vielleicht wäre es eine Option, Virtuals von bestimmten Ownern ausblenden zu können...?
Abgesehen davon, ging es aber eher um die Qualität und aktuell zunehmende Quantität der Virtuals und Webcams.
Safaris sind für mich auch eine separate Angelegenheit. Das Safaris endlich ein eigener Cachetyp werden, finde ich super! Die sind einfach etwas anderes als locationbasierte Virtuals.


  • Safaris: Klar ist es nicht sehr sinnvoll, mehrere Safari-Listings zum gleichen Thema zu haben. Manche Owner bemerken aber nicht, dass es eine gleiche bzw. ähnliche Safari schon gibt. Es liegt aber am Owner, auf einen entsprechenden Hinweis zu reagieren. Ich persönlich habe in Fällen mit ähnlicher/gleicher Aufgabe eben eines der beiden ignoriert bzw. mit unterschiedlichen Objekten geloggt. Und wenn mir das Safari-Thema zu banal ist, steht es mir aber auch frei, dies zu ignorieren oder aber eine persönliche Erweiterung der Logbedingung zu suchen. (z.B. beim DIXI-Klo habe ich eines gefunden, das neben den höchsten Windkraftanlagen Deutschlands stand, das Klo war dann beim Loggen Nebensache!).

Da wäre es zwar schön, wieder etwas mehr Qualität reinzubringen und Doppellistings zu vermeiden, aber das ist ein schwieriges Thema und es wird sicher sehr schwer, da einen Konsens zu finden.
Ansonsten wie bei den Virtuals/Webcams schon gesagt: Mich persönlich nerven die Logbedingungen einiger sehr fleißig listender Owner. Vielleicht wäre es eine Option, Safaris von bestimmten Ownern ausblenden zu können...?


  • Einstiegsbedingung zum Legen eines Caches: Sowas ist m.E. nicht ohne einen "Reviewer" zu realisieren. Ich habe genügend Beispiele dafür, dass ein vermeintlicher Neuling auf anderen Plattformen schon viele Caches gefunden bzw. auch veröffentlicht hat. Wie soll sowas kontrolliert werden? 
Wenn man eine Anzahl von z.B. 5 oder 10 gefunden Caches vor dem ersten eigenen Listing fordert, braucht man doch keinen Reviewer. Ich bin kein Programmierer, aber das lässt sich doch sicher technisch lösen... Wer auf einer anderen Plattform bereits aktiv war, kann ja einfach ein paar Doppellistings nachloggen und so dann auch sofort mit dem auslegen von eigenen Dosen beginnen.


Zombielistings: Auch wenn ich mich wiederhole: Zombielistings können gut aussortiert werden, wenn sich jemand die Mühe macht, vor Ort mal nachzuschauen und ein entsprechendes Log zu schreiben. Auch habe ich schon öfters festgestellt, dass im physichen Logbuch wesentlich mehr Logeinträge waren, als online. Leider ist eben ohne eine Online-Rückmeldung schwer zu sagen, wie es um einen noch nie geloggten Cache bestellt ist.
Es ging hier auch eigentlich nicht um physische Dosen, sondern um "Zombie-Virtuals", die scheinbar nur aus Langeweile oder um des listens Willen gelistet werden, aber nie geloggt werden und die Karte zukleistern.


(...)und ich (und vermutlich einige der Teammitglieder) bin gerne bereit, weiteres in einer Teamspeak-Sitzung direkt zu diskutieren, um die Argumente direkt auszutauschen. Beim letzten OC-Talk konnte ich leider nicht teilnehmen und finde auch, dass das Thema den Rahmen des OC-Talks sprengt. Wenn Ihr also Interesse an einer Diskussionsrunde habt, machen wir einen doodle zu einer Terminfindung auf.
Naja, gerade weil wir Interesse an einer Diskussion haben, diskutieren wir hier ja schon 3 Seiten lang. Ich finde, dass das Forum dafür ein guter und passender Ort ist. Meinetwegen können wir das aber gerne auch nochmal im Teamspeak besprechen.
Allerdings fände ich es auch schön, nicht nur zu reden/schreiben, sondern auch konkrete Lösungen für die beschriebenen Probleme zu finden. Vorschläge wurden hier ja nun schon einige gemacht. Falls kein Interessse an Änderungen seitens OC besteht, ist das natürlich auch ok. Wenn es diesbezüglich dann eine konkrete Ansage vom Team gibt, weiß man wo man dran ist und dann kann jede/r für sich entscheiden, wir man persönlich damit umgehen will.

Beste Grüße,
Der Windling

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« Letzte Änderung: 18. März 2018, 01:26:09 von Der Windling »

Offline ekorren

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #38 am: 19. März 2018, 18:26:43 »
Zitat
  • Die Virtuals sind ein Alleinstellungsmerkmal von OC und hier gilt auch, wie bei anderen Cachetypen: entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Es besteht immer die Möglichkeit, einen bestimmten Cachetyp auf der Karte auszublenden.
Ich mag ja eigentlich fast alle Cachetypen, ab und zu - denn jeder Cachetyp hat sein sinnvolles Anwendungsgebiet. Das Problem ist doch nicht, dass es bei uns Virtuals gibt - da gibt es gute Gründe für. Ich überlege auch, selber demnächst ein paar zu veröffentlichen. Das Problem ist, dass es zu einfach ist, die Dinger massenweise einzustellen, und es keine Kontrolle gibt, was da gemacht wird. Womit Trolle, notorische Selbstdarsteller und Im-Überschwang-Der-Begeisterung-Übertreiber eine Plattform haben, die ihnen rein gar nichts entgegensetzt.

Ist wirklich das Ziel, die fundamentalistischste denkbare Definition von "open" umzusetzen? Oder vielleicht doch eher, den Spass am Spiel zu fördern?
Eine Region mit völlig undurchdachten Virtual-Listings, die klare interessante Aufgaben und sehenswerte Locations durch per cut&paste vervielfältigte Drohungen gegen die Mitspieler ersetzen, zu überziehen, fördert jedenfalls den Spielspass nicht. Vielmehr ist es eine Quelle für Überdruss und Frust, aufgrund der viele schon die Lust verloren haben. Und schadet damit der Plattform nachhaltig.

Bei physischen Caches ist allein dadurch schon eine Bremse gegeben, dass man Dosen besorgen und Verstecke finden muss. Bei Virtuals und Webcams muss man bisher nicht einmal dort gewesen sein, und es ist nicht einmal erforderlich, dass die Aufgaben lösbar sind.

Zitat
  • Webcam-Caches: Auch hier gibt es in unseren Nutzungsbedingungen keinerlei Beschränkungen. Da diese ein eigener Cachetyp sind, ist es einfach, diese zu ignorieren, wenn kein Interesse dafür vorhanden.
Und was machen die, die zwar gerne mal einen Webcam-"Cache" machen mögen, aber nicht mit einer riesigen aufgespannten Fahne eine halbe Stunde auf dem Marktplatz Demonstration spielen wollen, bis endlich mal ein Bild im Kasten ist? Oder die, die einen Webcam-Cache als eine interessante Methode ansehen, interessante Orte zu zeigen, aber nicht gerne vor Ort feststellen wollen, dass dort nur der Hinterhof einer Firma ist und man diesen nicht einmal betreten darf - aber selbstverständlich im Listing steht, dass man sich besonders auffällig auf dem Bild erkennbar machen muss?

Und ich glaube auch hier: Webcam-Caches machen den meisten nur Spass, WEIL sie etwas relativ seltenes sind, und solange sie ansonsten unkompliziert sind. Sobald sie zur Massenware werden, sind sie langweilig und nervig. Und es macht keinen Spass, sich durch dutzende von identischen Webcamlistings durchzuklicken, ohne irgendeinen Hinweis zu bekommen, ob es da etwas zu sehen gibt und man überhaupt hin kommt.

Zitat
Safaris: Klar ist es nicht sehr sinnvoll, mehrere Safari-Listings zum gleichen Thema zu haben. Manche Owner bemerken aber nicht, dass es eine gleiche bzw. ähnliche Safari schon gibt. Es liegt aber am Owner, auf einen entsprechenden Hinweis zu reagieren. Ich persönlich habe in Fällen mit ähnlicher/gleicher Aufgabe eben eines der beiden ignoriert bzw. mit unterschiedlichen Objekten geloggt.
Der Owner reagiert aber nicht, und "negativ loggen" tut sowieso kaum jemand mal - man will ja nicht als Nörgler dastehen.
Also bekommen wir immer mehr Safaris, die von immer weniger Leuten geloggt werden.

Zitat
Einstiegsbedingung zum Legen eines Caches: Sowas ist m.E. nicht ohne einen "Reviewer" zu realisieren. Ich habe genügend Beispiele dafür, dass ein vermeintlicher Neuling auf anderen Plattformen schon viele Caches gefunden bzw. auch veröffentlicht hat. Wie soll sowas kontrolliert werden? 
Die Anforderung, 5 oder 10 Caches geloggt haben zu müssen, ist technisch und nahezu wartungsfrei umsetzbar. Das wäre ja gerade das Bestechende dieser Idee: Sie braucht keinen Reviewer. Dass jemand, der bei der großen Nachbarplattform aktiv ist und da gute Caches gelegt hat, gerne hier auch veröffentlichen will, aber nicht in der Lage ist, in seinen gefundenen Caches ein paar Doppellistings zum Nachloggen zu finden, halte ich doch für eher selten. Praktisch der einzige Fall, den ich hier sehe, wären Accounts nicht-natürlicher Personen wie z.B. von Jugendeinrichtungen, bzw. Teams, die den Cache nicht einem Teammitglied zuordnen wollen. Eventuell müsste man hier eine Möglichkeit einer Ausnahme vorsehen.

OX hatte, wenn ich mich richtig erinnere, den eigentlich ganz interessanten Ansatz, dass "normale" erfahrene Cacher sich neue Listings anschauen können und dazu sagen, ob sie sie so für veröffentlichungsfähig halten.

Zitat
Eine automatische Deaktivierung nach einer gewissen Zeitspanne ohne Log entspricht nicht meinem Verständnis von Offenheit. Es gibt Gegenden, in denen selbst GC-Caches nur alle paar Wochen mal aufgesucht werden, ein OC-Cache kann dann nach Jahren ohne Log noch vor sich hinschlummern, auch wenn der Owner selbst nicht mehr aktiv ist
Da sind wir uns einig, dass "nicht gefunden" nicht "nicht mehr da" bedeutet. Das hat allerdings nichts mit "offen" oder "nicht offen" zu tun, das ist einfach nur ein Erfahrungswert ;)

Aber...

Zitat
Zombielistings: Auch wenn ich mich wiederhole: Zombielistings können gut aussortiert werden, wenn sich jemand die Mühe macht, vor Ort mal nachzuschauen und ein entsprechendes Log zu schreiben.

Auch wenn ich mich auch wiederhole: Leider gilt "nicht gefunden bedeutet nicht notwendigerweise nicht da" eben auch bei einer solchen "Kontrolle". Insbesondere bei typischen 0-Funde-Anfängerlistings gibt es meist keinen Hint, keinen Spoiler und eventuell nur schlechte Koordinaten. Da weiß man überhaupt nicht, wonach man suchen soll, und kann eigentlich beliebig lange suchen, ohne anschließend sicher sagen zu können, dass da auch wirklich nichts ist. Ergebnis: Es ist immer noch nicht nachgewiesen, dass es ein Fake-Listing ist. Und jetzt mal ganz ehrlich: Wieviele (und was für) Personen sind denn wirklich bereit, einen nennenswerten Aufwand zur Überprüfung einer "Dose" irgendwo in der Landschaft zu treiben, für die der "Owner" ganz offensichtlich nicht einmal den Aufwand treiben wollte, mal die Anleitung zu lesen und zu verstehen, was er hier überhaupt tut?

Ich bin relativ überzeugt, dass eine kleine (!) Hürde für das Veröffentlichen eines Caches uns langfristig nützen würde und dem "open"-Gedanken nicht widersprechen würde. Einerseits dadurch, dass die Anzahl der Listings, die von Anfang an unbrauchbar sind (ob es jetzt eine Dose gibt oder nicht) sinkt, aber auch dadurch, dass OC damit zu einer ernsthafteren Plattform würde. Für den Support wäre es sicher auch eher eine Erleichterung, wenn es weniger zweifelhafte Listings gäbe. Offen bedeutet ja nicht "Offen für alles, auch für Müll", sondern "offen für jeden, der konstruktiv mitspielen will".

Zitat
Auch habe ich schon öfters festgestellt, dass im physichen Logbuch wesentlich mehr Logeinträge waren, als online.
Das ist allerdings wirklich mal ein Alleinstellungsmerkmal von OC. Nebenan ist es meistens umgekehrt ;)

Zitat
Wir haben in den letzten beiden Jahren sehr viel Zeit darin investiert, bei doppelt gelisteten Multis und Mysts (OC/GC) die Listings zu vergleichen und veraltete Listings zu deaktivieren und auch bei noch nicht zu lange inaktiven Besitzern diese vorher anzuschreiben, so dass diese Caches auch "nur" über das OC-Listing zu finden sein sollten.
Hierfür mal ein ganz großes Dankeschön. Auch wenn mein persönlicher Eindruck ist, dass es nur selten dazu führt, dass die Beschreibung aktualisiert wird, ist der Vermerk, dass sie nicht mehr aktuell ist, eine große Hilfe - dann weiß man wenigstens, dass man nochmal woanders nachschauen sollte.

Zitat
weiteres in einer Teamspeak-Sitzung direkt zu diskutieren, um die Argumente direkt auszutauschen. Beim letzten OC-Talk konnte ich leider nicht teilnehmen und finde auch, dass das Thema den Rahmen des OC-Talks sprengt. Wenn Ihr also Interesse an einer Diskussionsrunde habt, machen wir einen doodle zu einer Terminfindung auf.
Offen bedeutet für mich allerdings auch, offen im Sinne von öffentlich und für jeden zugänglich zu diskutieren. Mit den hier angesprochenen "Sitzungen" kann ich mich nicht anfreunden - sowohl weil sie termingebunden sind wie auch weil sie besondere Hard- und Software verlangen.

Offline mic@

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #39 am: 20. März 2018, 23:27:04 »
Zitat von: pferseeer
Trotzdem halte ich an der Idee fest. Virtuals mit X Monaten ohne Log werden automatisch deaktiviert.

Hat da jemand "Ampel" gerufen  8)
Ich weiss, die Idee ist radikal und würde OC wahrscheinlich etliche Caches weniger kosten,
auch wenn sie noch da sind. Aber andererseits ist es für einen aktiven Owner ja kein Beinbruch,
denn er kann das Listing von der Couch wieder reaktivieren. Und bei Ownern, die zu Karteileichen
mutiert sind, fände ich ein versehentliches Deaktivieren eines noch vorhandenen Caches nicht
schlimm. Denn meistens ist dieser Cache dann ungepflegt und in einem dementsprechenden Zustand.

Offline pferseeer

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #40 am: 21. März 2018, 07:06:01 »
Vielleicht kann ja auch ein Wartungslog den Zähler wieder zurücksetzen.
Bei physischen Dosen ist die Idee wohl eher doch nicht so gut.
Das produziert dann nur noch mehr Geomüll.

Offline Le Dompteur

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #41 am: 21. März 2018, 20:59:38 »
(...)Ja, ich weiß dass ich die Virtuals/Webcams/etc. ausblenden kann. Will ich aber gar nicht. Ich mag ja Virtuals und Webcams. Mich persönlich z.B. nerven aber die Logbedingungen einiger momentan fleißig listender Owner. Vielleicht wäre es eine Option, Virtuals von bestimmten Ownern ausblenden zu können...?
(Hervorhebungen durch mich!)

Das scheint des Pudels Kern bei den hier diskutierenden, geschätzten Foristen zu sein, gell? Wieviele sind "wir" (hier im Forum) eigentlich, daß wir eine "unnervige Norm" für hunderte, tausende anderer aktiver Opencacher verlangen? Welche "Norm" übrigens? Deine, Der Windling? Deine, ekorren? Meine? WolfGangs?
Dogesu hat gut moderiert! "Moderat", in all dieses Wortes Kraft und mit viel Erfahrung, Weit- und Einsicht.

Ich kann Ihr nur zustimmen: Ihr habt die Knöpfe, um unliebsame Cache-Typen oder gar mißliebige Owner auszublenden. Und Ihr könnt sie sogar kostenlos, ohne Log-Audits oder Rechtfertigungsdruck nutzen - ganz im Gegensatz zu einer anderen Plattform, dessen "Normen" hier scheinbar gerade gewünscht werden.
Nutzt diese Knöpfe zum Frieden aller und des offenen Gedankens von Opencaching.de! Und zack; wäre Norderney Virtualfrei und die ganze Welt ohne nervige Webcams - für den, der die Welt so macht, wie sie ihm/ihr gefällt. Vielleicht gefällt Anderen oder zukünftigen Generationen aber das Gegenteil? Evtl. ist das "die schweigende Mehrheit" über deren Köpfe hier an den Grundpfeilern OCs gerüttelt wird?

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Offline Der Windling

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #42 am: 22. März 2018, 00:14:22 »
(...)Ja, ich weiß dass ich die Virtuals/Webcams/etc. ausblenden kann. Will ich aber gar nicht. Ich mag ja Virtuals und Webcams. Mich persönlich z.B. nerven aber die Logbedingungen einiger momentan fleißig listender Owner. Vielleicht wäre es eine Option, Virtuals von bestimmten Ownern ausblenden zu können...?
(Hervorhebungen durch mich!)

Das scheint des Pudels Kern bei den hier diskutierenden, geschätzten Foristen zu sein, gell? Wieviele sind "wir" (hier im Forum) eigentlich, daß wir eine "unnervige Norm" für hunderte, tausende anderer aktiver Opencacher verlangen? Welche "Norm" übrigens? Deine, Der Windling? Deine, ekorren? Meine? WolfGangs?
Das mit den nervigen Logbedingungen ist zwar für mich persönlich (und anscheinend noch ein paar andere der hier mitdiskutierenden Opencacher) ein Teil des Problems, aber es ist eben nicht des Pudels Kern. Wenn es das schon wäre, könnte man einfach eine Option einführen Caches/Cachetypen von bestimmten Ownern ausblenden zu können (was bisher -soweit ich weiß- nicht möglich ist) und die Sache wäre erledigt. Damit wäre dann allerdings nur ein Symptom bekämpft.

Denn ich denke nicht, dass es hier nur um die persönlichen Befindlichkeiten einiger Foristen geht. Es geht um Ideen für ein besseres OC. Es geht um den Spielspaß und darum, den Mitspielern und Neueinsteigern eine attraktive Plattform anzubieten.

Zum Thema Virtuals hat es ekorren da ganz gut auf den Punkt gebracht:
(...)Das Problem ist doch nicht, dass es bei uns Virtuals gibt - da gibt es gute Gründe für. (...) Das Problem ist, dass es zu einfach ist, die Dinger massenweise einzustellen, und es keine Kontrolle gibt, was da gemacht wird. Womit Trolle, notorische Selbstdarsteller und Im-Überschwang-Der-Begeisterung-Übertreiber eine Plattform haben, die ihnen rein gar nichts entgegensetzt.

Ist wirklich das Ziel, die fundamentalistischste denkbare Definition von "open" umzusetzen? Oder vielleicht doch eher, den Spass am Spiel zu fördern?
Eine Region mit völlig undurchdachten Virtual-Listings, die klare interessante Aufgaben und sehenswerte Locations durch per cut&paste vervielfältigte Drohungen gegen die Mitspieler ersetzen, zu überziehen, fördert jedenfalls den Spielspass nicht. Vielmehr ist es eine Quelle für Überdruss und Frust, aufgrund der viele schon die Lust verloren haben. Und schadet damit der Plattform nachhaltig.

Aber das ist ja auch be weitem nicht das einzige Thema, das hier diskutiert wird. Ich gebe zu, inzwischen ist es sehr unübersichtlich und viele verschiedene Themen haben sich vermischt. Daher habe ich auf Seite 2 schon einmal versucht alles mal zusammenzufassen. Aber es kommen immer neue Diskussionsfäden dazu. Vielleicht hätten wir das lieber jeweils in einem eigenen Thread besprochen...

Inzwischen geht es hier bunt gemischt um:
- Qualität und Quantität sowie lieblose copy&paste-Listings bei Webcams und anderen Virtuals
- Logbedingungen bei Webcams
- Qualität der Safaris
- Zombielistings
- Geomüll
- Qualität von Anfänger-Listings
- den Grundgedanken von open im allgemeinen und speziellen

Aber das heißt immerhin, dass es Leute gibt, denen die Plattform OC anscheinend am Herzen liegt. Menschen, die nicht nur konsumieren und bestenfalls auch ein paar Dosen auslegen, sondern die sich auch an der weiteren Entwicklung der Plattform beteiligen und ihre Ideen einbringen wollen. Das ist doch trotz der ganzen Meinungsverschiedenheiten eigentlich ganz schön.

(...)
Wieviele sind "wir" (hier im Forum) eigentlich, daß wir eine "unnervige Norm" für hunderte, tausende anderer aktiver Opencacher verlangen? Welche "Norm" übrigens? Deine, Der Windling? Deine, ekorren? Meine? WolfGangs?
(...)
Vielleicht gefällt Anderen oder zukünftigen Generationen aber das Gegenteil? Evtl. ist das "die schweigende Mehrheit" über deren Köpfe hier an den Grundpfeilern OCs gerüttelt wird?
(...)
Wir verlangen ja nichts, wir betreiben momentan ja eher Meinungsaustausch. Dies ist ein öffentliches Forum. Die schweigende Mehrheit kann sich jederzeit an der Debatte beteiligen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch andere Opencacher zu Wort melden würden.

Aus vielen kleinen "Ich sag jetzt mal lieber nichts" wird irgendwann ein großes "Wir haben ja von nichts gewusst".
« Letzte Änderung: 22. März 2018, 00:35:12 von Der Windling »

Offline Le Dompteur

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #43 am: 22. März 2018, 15:52:27 »
Aus vielen kleinen "Ich sag jetzt mal lieber nichts" wird irgendwann ein großes "Wir haben ja von nichts gewusst".
Vielleicht sagen sie nichts, weil sie zufrieden sind mit dem vielfältigen Angebot an OC-Caches da draußen? Ich kenne ca. 10 OC-Cacher persönlich und von denen schreibt hier niemand mit. Um so ferner liegt es mir, als "Sprachrohr" für die schweigende Mehrheit aufzutreten.
@Der Windling, Du kennst doch meine persönliche E-Mail-Adresse? Deren Sinnspruch ist auch immer Teil meiner Argumentation - nichts für ungut. Alle oben diskutierten Vorschläge sind begründet eines subjektiven Beschwers. Quoten jeglicher Art und Form würden jedoch die Majorität nachhaltig und -teilig einschränken. Der Overkill an Virtuals und Webcams ist der "Gesetzeslücke" geschuldet, daß der Veröffentlicher nicht vor Ort gewesen sein muß. Das ließe sich am einfachsten Reglementieren und wäre keine Einschränkung für Newbies oder Umsteiger.
Was aber mit dem Bestand? Wenn wir den Brunnen zuschütten, bleibt das reingefallene, ungeliebte Kind dennoch dort.
Bisher las ich noch keinen Änderungsvorschlag, wogegen ich kein "ja aber" einwenden müsste.

Das Ausblenden funktioniert (mit meiner Arroganz) ganz praktisch: Nutze die Suchfunktion für alle Caches in einer Region, die Dich interessiert, suche die mit Empfehlungen, suche deren Owner, suche alle seine/ihre Caches und speichere die Suche als *.gpx-Datei ab. Vice versa mit "Schlümpfen", deren Listings oder Logbedingungen mir nicht gefallen; allerdings mit dem Schlußakkord: "Ignoreliste für jedes einzelne Listing". Arrogant, aber sehr erfolgreich in der Filterung von lohnenden/schönen Caches. Damit biete ich "notorischen Selbstdarstellern" und Trollen [Zitat: ekorren] durch Desinteresse keine Plattform mehr und irgendwann lösen sie sich in Luft auf, ohne mich je geärgert zu haben  :)
"Cacheo ergo sum" - ich cache, also bin ich!

Offline mic@

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Re: Ideen für ein besseres OC
« Antwort #44 am: 22. März 2018, 16:44:17 »
Zitat von: Le Dompteur
...allerdings mit dem Schlußakkord: "Ignoreliste für jedes einzelne Listing".

Hier wäre doch ein Ansatzpunkt: Ausblenden eines Users mit ALL seinen Caches.
Ist sicher effektiver als jedes Mal einzeln ein Listing zu ignorieren.