Umfrage

Bist du offen für Innovation?

Niemals! Eine Dose mit Papierlog reicht völlig!
Onlinelogs höchstens optional und zusätzlich zur Dose.
Reine Onlinelogs nur, wenn das Kennwort versteckt ist.
Als Station wären QR, NFC oder Wifi mal interessant.
Für ein Final würde ich sogar Basteln, Schrauben, Löten.

Autor Thema: NFC-Funkchip und QR-Codes  (Gelesen 71189 mal)

Offline ekorren

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #15 am: 15. Mai 2018, 21:59:49 »
wohnst du in einer Höhle, reist mit dem Esel und kommunizierst per Rauchzeichen?
Ach ja, das übliche Totschlagargument gegen jede "muss das sein"-Frage...
... auch wenn natürlich das Posting davor genauso Totschlagargument war und völlig undifferenziert ;)

Aber ganz ehrlich: ITRECKS hat es zwar deutlich übertrieben, aber m.E. einen validen Punkt getroffen.

Mich nervt die Materialschlacht nämlich auch kolossal, vor allem bei der Nachbarplattform. Bestimmte Ausrüstung einfach vorauszusetzen ist vielleicht für manche primär Freude an Technikspielen. Aber hat auch andere Wirkungen: Nämlich Ausgrenzung. Und das ist m.E. bei manchen Ownern und lokalen Communities sogar bewusst gewollt (wieder auf der Nachbarplattform natürlich).

Wer keine umfangreiche Kletterausrüstung ständig in der Nähe griffbereit hat, keine Angel mit mindestens soundsoviel Metern Länge auf Verdacht mit sich rumschleppt... oder eben auch, wer nur ein Smartphone der einfacheren Klasse dabei hat, was weder NFC noch ANT+ kann... (und ganz ehrlich: Die einzige Anwendung dafür, wo mir diese beiden Features m.E. einen Nutzen bringen würden, sind die zum Glück wenigen entsprechenden Caches)... wie auch immer, wer halt die Materialschlacht nicht mitmacht, der ist kein würdiges Clubmitglied und sowieso nicht erwünscht. Soll halt weiter Mammuts jagen wie Steinzeitmenschen seiner Art es schon immer tun, und nicht cachen.

Und weil man ja alles voraussetzen darf, muss man auch nicht mal dazuschreiben, was man braucht (oder gar eine passende Wegfiltermöglichkeit schaffen). Schließlich soll ja noch Spannung da sein, wenn man erst vor Ort sieht, was man machen muss... auch wenn das, was man dann vor Ort tut, ist, den Owner zu verfluchen und das Ding auf die Ignoreliste zu schmeißen.

In diesem Sinne: Ich habe nichts gegen Technikspielereien. Aber es muss auf den ersten Blick klar sein, was man an Ausrüstung mitbringen muss, und es muss eine Möglichkeit geben, zu sagen: Das hab ich nicht, das brauch ich nicht. Ohne erst hinzulaufen, und ohne nachher als Steinzeitmensch abgekanzelt zu werden.

Offline rohash

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #16 am: 15. Mai 2018, 22:39:24 »
Der Thread (ent)gleitet jetzt so langsam auf eine zwischenmenschliche Ebene. Ich habe verstanden, dass es für die einen gute Gründe für konventionelles Geocaching gibt. Andere sind offener für neuere Ideen.

Sollte es die überwiegende Mehrzahl der Nutzer von OC.de ähnlich sehen, dann wäre das eben das Alleinstellungsmerkmal von OC. Auf OC gäbe es nur klassische Caching mit Papier und Dose. Keine Punkte, nix. Geocaching pure.

Nerds sollen sich gefälligst eine andere Plattform suchen und da ihren Fetisch ausleben. Oder was eigenes auf die Beine stellen.

Genug der Schwarz-Weiß-Malerei. Wenn du eine Meinung dazu hast, dann kannst dich ja an der Abstimmung beteiligen. Oder schreibe ein Kommentar, falls du eine coolen Technik-Cache kennst.
« Letzte Änderung: 15. Mai 2018, 22:41:43 von rohash »

Offline Slini11

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #17 am: 15. Mai 2018, 23:25:47 »
Ich denke, dass es sehr gut ist, wenn möglichst unterschiedliche Caches angeboten werden. Gerne aus mit technischen Spielereien, Kletterausrüstung, Tauchausrüstung etc. (auch wenn ich z.B. überhaupt nicht tauche oder klettere) Denn genau diese Vielfalt macht das Spiel aus. Die Cachequalität hat sich meiner Meinung nach in den letzten 20 Jahren schon deutlich gesteigert, auch weil sicher Owner immer wieder übertreffen wollen (was ein schöner Ansporn ist). Und wenn man die Cachevielfalt durch Elektrikcaches erweitert, werden sich sicher einige Cacher über tolle Basteleien freuen. Der Wettbewerb gilt übrigens auch für die Plattform an sich: Wenn man das Angebot selbst nicht schafft, nehmen es irgendwann andere ein (siehe Munzee).
Das beste ist aber: Es gibt einen Ignorieren-Button und wer Elektrocaches, Klettercaches, Powertrails, Wandertouren oder was auch immer nicht mag, kann diese Caches mit einem Klick ignorieren :).

Offline Kassena Tomat

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #18 am: 16. Mai 2018, 09:56:34 »
Ich cache auf beiden Plattformen und den Umständen entsprechend deutlich mehr auf geocaching.com. Bin dort aus Prinzip nichtzahlendes Mitglied und das reicht bisher völlig.
Der Anteil an Caches, der irgendeine spezielle Ausrüstung oder technischen Schnickschnack erfordert, ist sehr gering. Klettercaches sind i. d. R. klar erkennbar, meist durch T5 und/oder Hinweis. Ab und zu hilft 'ne Taschenlampe oder ein Spiegel, beides bietet bereits ein normales Smartphone. Wenn ECA erforderlich ist, hilft meist schon was provisorisches wie ein Stock, Ast o. a.
Die paar wenigen Caches, die mehr verlangen, lasse ich halt weg. Und das Smartphone ist für mich keine Sonderausstattung, da ich erst mit diesem Hobby angefangen habe, als Smartphones schon "Standard" waren.

Ich denke, man sollte da offen und locker sein. Es ist für alle was dabei, ich z. B. mache prinzipiell keine Webcam-Caches oder Eventcaches. Finde es aber völlig ok, dass es die gibt. Und daher habe ich auch kein Problem damit, wenn es (künftig) NFC Caches gibt. Man muss sie ja nicht machen.
Die allermeisten Caches werden sicher noch lange "normal" zu machende Dosen bleiben.

Offline ekorren

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #19 am: 16. Mai 2018, 11:41:36 »
Der Anteil an Caches, der irgendeine spezielle Ausrüstung oder technischen Schnickschnack erfordert, ist sehr gering.
Das kann ich mittlerweile nicht mehr bestätigen. Kletterausrüstung in der einen oder anderen Art und mehrere Meter lange Angeln sind bei den "wahren Cachern" wohl inzwischen fast immer im Auto und werden durchaus auch schon mal gar nicht mehr erwähnt. Wer halt nicht zu den wahren Cachern gehört oder womöglich nicht mit dem Auto kommt und seine ECA zuhause gelassen hat, ist eh unerwünscht. Auch T<5 bedeutet leider keineswegs, dass man den Cache mit ausreichender Überlebenswahrscheinlichkeit ohne spezielle Klettersicherung angehen kann. Viele Klettercaches, die auf keinen Fall ohne zusätzliche Sicherung angegangen werden sollten, sind nur mit T4 oder sogar 3.5 bewertet.

Und ich habe eben immer stärker den Eindruck, dass diese Selbstverständlichkeit, bestimmte Ausrüstung vorauszusetzen, ein weiteres Symptom der zunehmenden Clubbildung und der - bewussten oder unbewussten - Ausgrenzung von Personen außerhalb eines (eingebildeten?) engeren Zirkels ist. Also in derselben Reihe steht wie Premium-only-Caches und Insiderrätsel, die man eigentlich nur lösen kann, wenn man den Owner und sein Umfeld kennt und Tipps direkt von ihm oder indirekt von anderen Insidern bekommt. In vielen Fällen ist es den Ownern wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass sie andere ausgrenzen. In der eigenen Wahrnehmung, im eigenen Echoraum, also bei den Cachern, mit denen man sich bevorzugt austauscht, ist es ja so, dass das alles selbstverständlich ist.

Zitat
Ich denke, man sollte da offen und locker sein. Es ist für alle was dabei, ich z. B. mache prinzipiell keine Webcam-Caches oder Eventcaches. Finde es aber völlig ok, dass es die gibt. Und daher habe ich auch kein Problem damit, wenn es (künftig) NFC Caches gibt. Man muss sie ja nicht machen.
Da stimme ich dir im Prinzip zu. Was mich hier aber eben aufgeregt hat, ist dieses idiotische "Wer da nicht sofort begeistert ist, ist ein Steinzeitmensch und gegen allen Fortschritt"-Totschlagargument.

Nur weil ich ein 100-Euro-Smartphone benutze, was nun mal kein NFC kann, telefoniere ich doch nicht mit Rauchzeichen. Das macht mich zwar vielleicht zu jemandem, der dem Gewinn von Apple und Samsung nicht so zuträglich ist wie es diese Firmen gerne hätten, aber nicht zum Steinzeitmenschen mit einer Mission zur Verhinderung des Fortschritts. Mein Fahrrad ist auch kein Esel, obwohl Hubschrauber schon erfunden worden sind.

Ich habe im Prinzip nichts gegen technische Spielereien. Ich habe nur etwas dagegen, Ausrüstung als selbstverständlich anzusehen ("hat doch sowieso jeder"), die keineswegs selbstverständlich ist und für dieses Hobby im Allgemeinen auch in keiner Weise benötigt wird. Das sind alles Spezialitäten, die Spass machen können, aber - falsch eingesetzt - auch den Spass verderben können. Nämlich dann, wenn man unerwarteterweise mit der Notwendigkeit konfrontiert wird oder die Technik doch nicht so funktioniert wie sie soll.

Und deswegen ist mir eins wichtig: Es muss in der Cachebeschreibung deutlich und unübersehbar sein, dass man bestimmte Ausrüstung braucht und welche. Keine Ausrüstung, nicht einmal ein Schraubenzieher, darf als selbstverständlich angesehen werden. Es sollte auch Möglichkeiten geben, die entsprechenden Caches gezielt wegfiltern zu können.

Nachtrag:

Auf die Umfrage in diesem Thread kann ich nicht sinnvoll antworten. Denn schon die Frage oben "Bist du offen für Innovation" unterstellt, dass man, wenn man nicht genau das toll findet, was dahinter erwähnt wird, eben nicht offen für Innovation ist. Warum aber nun gerade das Nur-Onlinelog besonders innovativ sein soll, erschließt sich mir nicht.
« Letzte Änderung: 16. Mai 2018, 11:44:36 von ekorren »

Offline Kassena Tomat

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #20 am: 16. Mai 2018, 15:32:10 »
Mag sein, dass es bei den sog. Premiumcaches mehr Caches gibt, die irgendwelches Spezial-ECA erfordern. Da ich die nicht zu sehen kriege, weiß ich es nicht. Wenn dem so ist, habe ich ja einen Grund mehr, GC kein Geld in den Rachen zu werfen.
Wobei ich elektronisches/digitales Zubehör als was anderes betrachte als "klassisches" ECA wie Leitern, Seile, Magnetheber oder Taschenlampen. Letztere gibt es ja schon seit der Geocaching-"Steinzeit", während sich der digitaltechnische Kram rasend schnell weiterentwickelt. Was gestern noch nicht denkbar war, geht heute bereits und ist morgen weitgehend Standard.

Wie gesagt, es gibt unzählige Cachetypen, da ist nach meiner Erfahrung für jeden genug dabei. Und die Caches oder Cachetypen, die man nicht mag oder machen will, lässt man eben weg. Dazu gehören bei mir z. B. ein Großteil der Mysterys, die mir oft zu kryptisch sind und mir da der Ehrgeiz fehlt. Und wenn ich erst vor Ort feststelle, dass der Cache für mich nicht machbar ist, dann ist es eben so. Hier heißt es doch immer, Punkte sind nicht so wichtig.

Offline Le Dompteur

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #21 am: 16. Mai 2018, 18:46:39 »
Und dann gibt es noch die Ultimativen, die einen Helikopter am Superbonus coord.eu/OC12345 erwarten... SCNR!
Ich finde technische Spielereien an Caches sehr interessant und eine schöne Entwicklung vom einstigen Letterboxing hin ins 21 Jhdt. Allerdings erwarte / verlange ich dann vom Owner, daß er im Vorfeld, sprich: Listing, ganz klar die benötigten "Extras" auflistet - und sei es nur die Maut-Gebühr für eine Brücke. Oder, daß er alles benötigte Spezial-"Werkzeug" in den Stationen davor bereitlegt.
Ein gebrauchtes, technisch einwandfreies Smartphone mit "Spider-App" auf dem Display ist bei ebay schon für 1 € zu bekommen. Dazu ein vollgeladenes Powerpack auf Kosten des Owners und der (/mein) Spaß kann losgehen, als Neanderthal-Cacher, der den Kram an St. 1 artig wieder zurücklegt.
Solch Angbot und "garantiertes, mögliches Gelingen" würde mein Interesse wecken - egal, wie schlecht vorbereitet ich den Cache anginge.
"Cacheo ergo sum" - ich cache, also bin ich!

Offline Slini11

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #22 am: 17. Mai 2018, 18:29:32 »
So, nochmal zum Thema NFC zurück und den zwei neuen NFC-Caches in München von dir rohash (https://opencaching.de/OC14813 und https://opencaching.de/OC14814).
Mir ist da gerade aufgefallen, dass dort die Dosengrößen als Nano und Mikro angegeben sind.
Mich würde interssieren, warum du die gewählt hast. Ich hätte nämlich, wenn keine Dose/Behälter vor Ort ist, "kein Behälter" als Größe angegeben :D.

Offline rohash

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #23 am: 17. Mai 2018, 20:11:29 »
Berechtigte Frage, denn im Gegensatz zum normalen "Virtual" ist hier ja tatsächlich etwas versteckt und für den Cache muss das auch gefunden werden.

Im ersten Fall ist das Versteck quasi ähnlich groß wie ein Mikro und außerdem findest du den Cache sehr sehr leicht. Mit Nano sollte mehr zum Ausdruck gebracht werden, dass hier quasi die Nadel im Heuhaufen zu suchen ist. Also nix mit einfach hingehen und abpiepen.

Bei einem Durchmesser von ca. 2,5 cm sind die von mir genutzten NFC-Aufkleber vermutlich Mikro, wenn du das nach Größe sortieren wolltest. Eine Chipkarte wäre dann Small und ein Fingerring Nano. Es gibt ja auch sehr große NFCs.

Offline ekorren

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #24 am: 17. Mai 2018, 21:05:18 »
Bei einem Durchmesser von ca. 2,5 cm sind die von mir genutzten NFC-Aufkleber vermutlich Mikro, wenn du das nach Größe sortieren wolltest. Eine Chipkarte wäre dann Small und ein Fingerring Nano. Es gibt ja auch sehr große NFCs.
Nein, es sind alles maximal "andere", aber eigentlich "kein Behälter". Es heißt schließlich auch "kein Behälter" und nicht "kein Objekt". Und selbstverständlich sind es virtuelle (eventuell "sonstige") Caches, schließlich gibt es dort nichts zu signieren. Sie stehen in diesem Sinne in einer Reihe mit Aufklebern, auf denen das Logpasswort steht - und das sind nun mal ebenfalls ganz klar Virtuals.

Die Größen sind ganz unabhängig davon nicht nach Fläche, sondern nach Volumen definiert, also auch und gerade danach, was in die Dose zusätzlich zum Logbuch noch reinpassen könnte. Selbst eine Plakatwand wäre also kein Large, außer sie wäre hohl, man könnte sie aufklappen und darin eine Kiste mit Geokrets abstellen.

« Letzte Änderung: 17. Mai 2018, 21:07:15 von ekorren »

Offline pferseeer

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #25 am: 17. Mai 2018, 21:33:07 »
Die Differenzierungsmöglichkeiten für Virtuals wäre halt schön. Fotovirtuals, Multivirtual, Tradivirtuals, Rätselvirtuals etc.
Das kann ja aber auch im Titel oder Listing verdeutlicht werden. Auch die Wertungen sagen ja hier fiel aus ein D1 Fotomulti ist halt etwas ganz anderes als ein D3.5 NFC-Multi.
Oft sind wir bei Virtuals halt noch auf einfache

Offline rohash

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #26 am: 17. Mai 2018, 21:50:22 »
Ich hoffe die Cachelistings werden vorm Suchen gelesen. Aber kein Problem, ich hab's auf "Sonstige" Größe geändert.

Spitzfindig würde ich sagen da steht nichts von "Volumen", sondern viel neutraler formuliert Größe ;-) Ok, im Wiki gibts eine Klassifizierung von Dosen, aber für Aufkleber gibt es keine. Klar ist ein Aufkleber kein Behälter, aber er hat eine Größe. Beim QR-Code z.B. wäre 0.5x0.5 cm die kleinst mögliche Fläche, die ich mit meinem Handy sicher lesen kann. Es ginge aber auch Plakatgröße. Mir dient die Dimension Größe dazu, dass ich kleine oder große Dosen suchen kann bzw. filtern.

Offline mic@

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #27 am: 29. Juni 2018, 13:53:17 »
Durch Zufall bin über etwas gestolpert, was sich "blukii" nennt.
Ich zitiere mal einige Infos aus deren Webseite (die ich absichtlich nicht verlinke,
denn das soll ja keine Werbung sein):

# Man spricht hierbei von standortbezogenen Diensten, bzw. Location Based Services (LBS).
# LBS gibt es in verschiedenen Formen. Wir bei blukii setzen hauptsächlich auf Bluetooth
# Low Energy (BLE) basierte Lösungen.
# ...
# Der Nutzer benötigt ein mobiles Endgerät mit einer entsprechenden App um LBS nutzen zu können.
#
# 1.) Der Nutzer nähert sich einem bestimmten Ort
# 2.) Das Smartphone empfängt ein Signal/ Nummer und gleicht diese im Backend ab.
# 3.) Der Nutzer erhält einen standortbezogenen Dienst, der auf seine aktuelle Aufenthaltsposition
# abgestimmte Informationen zur Verfügung stellt.

Klingt mir auf den ersten Blick wie Chirp... und ist auch nicht billig (ab 50 Euro für 3 Beacons)
Was meint ihr dazu?

Offline rohash

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Re: NFC-Funkchip und QR-Codes
« Antwort #28 am: 02. Juli 2018, 00:15:24 »
Ich habe mit Bluetooth noch nicht viel gebastelt, weil man immer eine extra App auf dem Smartphone braucht. Beim Wifi Captive Portal (aka Free WLAN Hotspot) funktioniert es ohne App mit allen Handymodellen, aber der Stromverbrauch ist auch enorm.

Mikrocontroler mit Bluetooth gibt es für ein paar Euro aus China, wobei BLE längere Laufzeiten verspricht. Der VK-Preis von ca. 15 Euro inkl. Steuern, CE-Funkzulassung, Entsorgungsgebühren für Elektroschrott und Batterien, Abgaben an Grünen Punkt für Verpackungen und IHK, den Steuerberater usw scheint mir für ein kommerzielles Nischenprodukt angemessen.

Ob sich dafür in der Breite genug zahlende Owner finden? Als OpenSource im Makerbereich wäre ein Nachbau für 1/3-tel der Kosten eventuell denkbar. Wobei ein NFC als Massenware ab 10 Cent pro Stück deutlich günstiger ist.