Autor Thema: SAFARI - Mindestanforderungen?  (Gelesen 2728 mal)

Offline Marschkompasszahl

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SAFARI - Mindestanforderungen?
« am: 31. Juli 2015, 21:10:48 »
Auf der einen Seite finde ich es ganz nett, dass den Safaris viele Freiheiten zugestanden werden - andererseits wünsche ich mir dann doch ein gewisses Mindestmaß an Anspruch.
Mir ist auch bewusst, dass es ziemlich schwierig ist, die Regeln so auszuformulieren, dass ein Mindestmaß an Qualität eingehalten wird.

Doch gerade quantitativ sollte es doch möglich sein, die Anforderungen zu begrenzen und näher zu beschreiben. Ich würde es darum wie folgt eingrenzen:

Die Objekte dürfen nicht allzu selten vorkommen z.B. "Orte des Deutschen Bundestags" (=Bundeshaus, Altes Wasserwerk und Reichstag);
allerdings auch nicht inflationär vorhanden sein (z.B."finde einen Baum" oder "Straßenkreuzung").

Die Fundstellen sollten möglichst eng gefasst/ beschrieben sein: z.B. "Rathäuser, die mindestens 500 Jahre alt sind" und nicht einfach "finde ein Rathaus".
Oder "gut erhaltene Bergfriede" und nicht nur "finde einen Burgturm". Denn dann sind auch verschiedene, genauere und bessere Safaris möglich - z.B. je nach Baustil/-epoche oder Verwendungszweck.



So hatte ich mich kürzlich an der Safari "Militärische Befestigungsanlagen" gestoßen  (OC12134), weil mir die zu pauschal erschien, (leider noch keine Antwort vom Owner)
und heute dann der neue Safari-Cache "Alte Antennen" (OC123AD).


Ich habe zwar Spaß daran, Safari-Caches zu machen, aber allzu leicht sollte es einem auch nicht gemacht werden.
- ich reviewe mich selbst!

Offline Le Dompteur

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #1 am: 01. August 2015, 00:10:12 »
Hilft da nicht die D-Wertung, abzuwägen, wie schwierig es sein könnte?
Für mich (hier im höchsten Norden) ist z.B. "finde irgendein Bergwerksstollen" ein D5er!
"Cacheo ergo sum" - ich cache, also bin ich!

Offline cacher.ella73

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #2 am: 11. August 2015, 12:40:49 »
Hallo Marschkompasszahl,

hatte ich dir nicht geantwortet?  :o
Bin gerade hier über deinen Beitrag gestolpert. Die Safari hatte ich schon vor 1-2 Wochen abgeändert. Jetzt ist ein nur ein spezieller Teil der Festungsanlagen gesucht: das Ravelin.
Ich möchte noch einen zweiten Teil einreichen: Das Fort (da sind Festungsanlagen gesucht, die Fort im Namen tragen, wie z.B. Fort Kugelbarke in Cuxhaven - ist aber noch in der Planung.
Andere Festungsbezeichnungen sind noch frei.   :)

LG C.

P.S.: So leicht erschien mir diese Festungssafari (in ihrer ursprünglichen Form) eigentlich nicht, denn bis zum Zeitpunkt der Listingänderung wurde sie nicht geloggt. Und jetzt dauert es wohl noch länger.  :'(

Offline dl6hbo

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #3 am: 11. August 2015, 14:19:16 »
Für mich (hier im höchsten Norden) ist z.B. "finde irgendein Bergwerksstollen" ein D5er!

Dann brauchst Du nur bis nach Gorleben zu fahren, wo nach Bergrecht erkundet wird, ob es sich als Endlager für Atommüll eignet.  :)
Gruß, Rainer ( dl6hbo )
Everything should be made as simple as possible, but not simpler.
Albert Einstein

Offline Q-Owls

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #4 am: 01. September 2016, 15:26:32 »
Zur Zeit scheinen die Safaris mal wieder schneller zuznehmen als sonst.
Ob wir vielleicht doch ein paar Regeln für neue Safaris brauchen, damit sie interessant bleiben und nicht inflationär werden?
Schöne Grüße von Q-Owls 

Offline Kassena Tomat

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #5 am: 01. September 2016, 18:07:58 »
Das "inflationäre" Auftreten von Safaricaches liegt auch an solchen "geometrischen Experimenten" wie z. B. der Nordsee-Spirale. Am Ende habe ich mir da auch eine Koordinate gesichert.

Ich sehe es auch so, viele Safaris sind nicht gerade originell. So wie bei den Dosen die Leitplanken- und T-Säulencaches. Am Ende muss man selbst entscheiden, ob man einen "schöne Bäume" oder "Kirchtürme" Safari machen will oder nicht.

Etwas Anspruch fände ich aber auch gut. Nicht zu häufig, nicht zu gewöhnlich, nicht zu beliebig, dafür gern originell sollten die Themen ruhig sein. Sowas gibt es ja zum Glück auch.

Offline ekorren

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #6 am: 05. September 2016, 21:03:25 »
Ich finde die Forderung nach einem definierten Mindestanspruch problematisch - aus meiner eigenen Erfahrung mit mittlerweile über 250 erfolgreich gefundenen Safaris heraus. Natürlich sind manche Safaris banal, inhaltlich wenig spannend und mehr oder weniger überall zu loggen. Die macht man dann mal halt nebenher, und gut ist. Oder man ignoriert sie einfach, und gut ist. Stören tun sie aber m.E. nicht. Wem "finde einen Brunnen" zu langweilig ist, der kann ja gerne einen besonders schönen Brunnen suchen und erst den loggen.

Würde man definierte Anforderungen stellen daran, wie häufig ein Objekt sein darf, befürchte ich, dass das gerade nicht dazu führen würde, dass die Safaris interessanter werden - sondern nur dazu, dass sie komplizierter werden, indem irgendwelche schwer verständlichen zusätzlichen Einschränkungen aufgesetzt werden. Und das ist auch heute schon eine ergiebige Quelle für Frust. Eine andere, teils verwandte, Quelle sind Titel und Beschreibungen, die entweder gar nichts mit dem Inhalt zu tun haben oder einen Oberbegriff darstellen, der auch vieles ungültige umfasst.

Um mal einfach ein paar konkrete Beispiele zu nennen, bei denen es bei uns schiefgegangen ist - "schiefgegangen" im Sinne von: Wir haben die üblichen Logproof-Bilder gemacht, aber zuhause festgestellt, dass wir die gewünschte Safari damit nicht loggen konnten (weitgehend aus dem Gedächtnis - falls etwas nicht genau stimmt, seht es mir nach):

- Steinerner Wegweiser hätte historisch sein müssen, schien uns aber dann eher nur historisierend nachgemacht
- Kneippbecken muss ein Schild haben
- Pyramide muss in Deutschland sein, war aber in Slowenien
- Pyramide muss mindestens 2 Meter Kantenlänge haben, die in Deutschland war aber etwas zu klein
- auf dem Aussichtsturm muss man Bilder in alle vier Himmelsrichtungen und zum Wetterhahn machen
- Logproofbild mit GPS der U-Bahn-Station muss im Keller gemacht worden sein, nicht am Zugang mit Tageslicht
- Bei der Botschaft hätte man das ganze Gebäude fotografieren müssen und nicht nur das Schild / den Eingang
- am Trigonometrischen Punkt muss man zusätzlich Bilder in alle vier Himmelsrichtungen machen
- Mit "Genossenschaft" war keine allgemeine klassische (hier: landwirtschaftliche) Genossenschaft, sondern eine Bank (Volksbank o.ä.) gemeint
- Die 24-Stunden-Automatenfiliale muss eine mit Fleischwaren sein, anderes zählt nicht
- Bei der Landkarte hätte man zusätzlich eine Sehenswürdigkeit in der Nähe dokumentieren müssen
- Das Stadtwappen musste das der eigenen Stadt sein
- Bei der Schleuse muss man bei einer Schleusung zuschauen

... und so weiter.

Ich will hier jetzt ausdrücklich keine Wertung der einzelnen Bedingungen vornehmen - von "das hätte jetzt echt nicht sein müssen" bis "ok, seh ich ein, und ist ja auch viel interessanter so" war bei der Feststellung, dass wir irgendwas doch nicht loggen konnten, bisher alles dabei. Ich möchte nur zu bedenken geben: Niemand kann über 700 Safaris mit allen Einzelbedingungen im Kopf behalten, um vor Ort spontan immer genau das richtige zu fotografieren. Vielmehr blättert man mal ein wenig, und wieder ein bisschen, hat ab und zu eine Idee, wo man etwas finden könnte... und erinnert sich im richtigen Moment an die Safari. Daran, was man suchen soll. Aber eben nicht mehr an jedes Detail des Listings, an jede noch so komplizierte formale Anforderung an das Log. Und selbst wenn man sich erinnert oder als moderner Smartphonejongleur schnell nochmal nachschaut, kann man nicht immer erkennen, ob die Anforderungen eingehalten werden.

In diesem Sinne fände ich "Rathaus mindestens 500 Jahre alt" keine so richtig gute Idee. Und wenn, dann sollte diese Bedingung wenigstens nicht nur irgendwo im Kleingedruckten versteckt sein.

Wichtiger als Kriterien dafür, wie einfach/schwierig eine Safari erfüllbar sein soll, fände ich deswegen Mindestanforderungen an das Listing, z.B.

- Aussagekräftige Titel oder Untertitel, aus denen man erkennt, was gesucht ist
- Eigener Cachetyp (und solange das noch nicht der Fall ist: Korrekte Setzung der Attribute!)
- verständliche Logbedingungen, vor allem, wenn diese von den üblichen abweichen
- keine themenfremden Logbedingungen (fiktiv: "Fotografiere dich im Handstand vor dem Objekt")
- keine zu ähnlichen Safaris
- keine in der Logzahl stark eingeschränkten Safaris

Zu "ähnlich": Einige Safaris gibt es de facto doppelt. Sie unterscheiden sich vielleicht nominell ein wenig, aber nur minimal durch Logbedingungen oder kleine Einschränkungen bei einer (Beispiel: Sonnenuhr - Eine darf man nur bei Sonne loggen, die andere immer). Das muss doch eigentlich nicht sein.

Zu "in der Logzahl stark eingeschränkten": Damit meine ich Safaris, wo dem Ersteller schon klar ist, dass sie nur ein paar Mal geloggt werden können, weil es nur sehr wenige Objekte gibt und jedes nur einmal geloggt werden darf (Beispiele: Erdfunkstellen, Linksabbieger auf der Autobahn).

« Letzte Änderung: 06. September 2016, 10:30:06 von ekorren »

Offline Kassena Tomat

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #7 am: 06. September 2016, 14:57:36 »
... Natürlich sind manche Safaris banal, inhaltlich wenig spannend und mehr oder weniger überall zu loggen. Die macht man dann mal halt nebenher, und gut ist. Oder man ignoriert sie einfach, und gut ist. Stören tun sie aber m.E. nicht. ...

Da hast du recht.

...Um mal einfach ein paar konkrete Beispiele zu nennen, bei denen es bei uns schiefgegangen ist - "schiefgegangen" im Sinne von: Wir haben die üblichen Logproof-Bilder gemacht, aber zuhause festgestellt, dass wir die gewünschte Safari damit nicht loggen konnten (weitgehend aus dem Gedächtnis - falls etwas nicht genau stimmt, seht es mir nach)...

Ich finde, hier liegt es einfach daran, dass viel zu häufig das Listing nicht oder nicht richtig gelesen wird. Das gilt ja bei physischen Caches genauso - wie oft sehe ich zerhackte Büsche/Beete mit fiesen CAB, obwohl im Listing steht, dass der Weg nicht verlassen werden muss usw.

Es geht beim Safaricache ja nicht darum, alle möglichen Bilder auf Vorrat/Verdacht zu machen und dann zu schauen, ob sie zu irgendeinem Safari passen, sondern um das Finden eines vom Owner definierten Objektes, zu dem er seine individuellen Logbedingungen gestellt hat. Wenn man diese dann nicht vollständig erfüllt und der Owner das Log dann löscht- Pech gehabt.  8)

Safaricaches werden ja u. U. durchaus interessanter und weniger banal, eben wenn sie spezielle Logbedingungen erfordern. Eine Schleuse zu finden ist leicht, aber auch eine Schleusung zu fotografieren macht die Sache eben etwas weniger leicht. Und wenn die Schleuse gerade Feierabend hat oder auch nach 1 Stunde Warten kein Schiff kommt, dann hat man halt Pech gehabt und/oder kommt halt ein anders Mal wieder. Eine Dose ist ja auch manchmal nicht zu finden oder aufgrund von permanentem Muggelverkehr kann man sie gerade nicht heben usw. Das gehört halt dazu.  :)

Bei den meisten Safaris, die ich mir bisher angeschaut habe, scheinen die Owner sowieso nicht besonders streng zu sein und akzeptieren z. T. sogar Fotos ohne Logbeweis. Und falls mal ein Foto nicht akzeptiert wird - na und? Dann macht man bei nächster Gelegenheit halt ein anderes "korrektes" Foto. Um die Anzahl der Funde als sollte es bei OC ja nicht gehen, wie sind ja nicht bei G$.



Offline ekorren

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #8 am: 06. September 2016, 20:37:19 »
...Um mal einfach ein paar konkrete Beispiele zu nennen, bei denen es bei uns schiefgegangen ist - "schiefgegangen" im Sinne von: Wir haben die üblichen Logproof-Bilder gemacht, aber zuhause festgestellt, dass wir die gewünschte Safari damit nicht loggen konnten (weitgehend aus dem Gedächtnis - falls etwas nicht genau stimmt, seht es mir nach)...
Ich finde, hier liegt es einfach daran, dass viel zu häufig das Listing nicht oder nicht richtig gelesen wird. Das gilt ja bei physischen Caches genauso - wie oft sehe ich zerhackte Büsche/Beete mit fiesen CAB, obwohl im Listing steht, dass der Weg nicht verlassen werden muss usw.
Nunja... der Vergleich hinkt.

Generell gibt es natürlich zwei Möglichkeiten, Safaris zu machen:

a) Man sucht sich eine bestimmte Safari aus, kennt einen Ort, plant alles durch mit Notizen, macht sich auf den Weg
Art des Sports: Vorabrecherche, gezieltes Ansteuern
Aufwand pro Stück: Hoch.
Risiko, nachher doch nicht loggen zu können: Gering.

b) Man blättert in den Safaris, merkt sich hier und da was, versucht, einen Überblick zu bekommen... und wenn man unterwegs ein passendes Objekt findet, dokumentiert man es.
Art des Sports: Aufmerksam durch die Gegend gehen, Entdecken
Aufwand pro Stück: Gering
Risiko, nachher doch nicht loggen zu können: Vorhanden. Dabei zwei Fälle:
- Objekt passt doch nicht (egal, hat man die Bilder eben umsonst gemacht, man hat trotzdem etwas entdeckt),
- Objekt hätte gepasst, aber Logbedingungen wurden nicht eingehalten, weil man sie nicht auswendig wusste (ärgerlich)

Das Listing stets "richtig zu lesen" passt zu Methode a).
Die Vielfalt der Safaris und die Verstreutheit der passenden Objekte aber m.E. eigentlich nur zu b).

Und deswegen greift m.E. der Vergleich, also die Aussage, dass das Problem wäre, dass die Listings nicht richtig gelesen werden, daneben. Man kann nicht von 750 Safaris die Listings auswendig lernen, und vor Ort ist mir jedenfalls die Zeit zu schade, immer nochmal extra nachzublättern - zumal das Problem "Ungewöhnliche Logbedingungen" nur sehr wenige Safaris betrifft. Bei einem physischen Cache ist das was anderes, denn da ist vor Ort immer nur der aktuelle Cache relevant, und den schaut man sich sinnvollerweise vor dem Suchen (nochmal) an.

Zitat
Es geht beim Safaricache ja nicht darum, alle möglichen Bilder auf Vorrat/Verdacht zu machen und dann zu schauen, ob sie zu irgendeinem Safari passen, sondern um das Finden eines vom Owner definierten Objektes, zu dem er seine individuellen Logbedingungen gestellt hat.

Nein, natürlich geht es nicht darum, irgendwelche Bilder zu machen. Es geht darum, Bilder zu machen, die zu vorhandenen Safaris passen. Nur dass es eben davon rund 750 Stück gibt und man vor einem Ausflug selten weiß, zu welchen davon man Objekte findet. Sondern eben, wenn man aufmerksam ohne Tunnelblick durch die Gegend geht, wenn man bereit ist, selber etwas zu entdecken (und nicht nur von Dose zu Dose oder von Reiseführereintrag zu Reiseführereintrag jagt, ohne wirklich wahrzunehmen, wo man ist)... dann kann man hier und da und überall ein Erfolgserlebnis haben. Dieses "Moment... ist das nicht... da gabs doch eine passende Safari... doch, ich glaub das ist sowas, cool!"-Erlebnis ist es, was m.E. weitgehend das Spiel "OC-Safaris" ausmacht.

Zitat
Wenn man diese dann nicht vollständig erfüllt und der Owner das Log dann löscht- Pech gehabt.  8)
Selbstverständlich schaue ich vor dem Loggen nochmal die Listings an, ob ich wirklich das Richtige gefunden habe und verzichte auf das Log, wenn ich zu dem Schluss komme, dass es nicht passt.
Gelöscht wurden mir übrigens bisher nur Logs zu Safaris, bei denen ich die Logbedingungen durchaus erfüllt hatte, dem Owner aber mein Log nicht gefallen hat.

Zitat
Safaricaches werden ja u. U. durchaus interessanter und weniger banal, eben wenn sie spezielle Logbedingungen erfordern.
Eben nicht notwendigerweise. Sie können dadurch interessanter werden (Beispiel Schleusung), aber u.U. werden sie auch nur komplizierter (Beispiel Pyramide - warum nur in Deutschland?)

Zitat
Und falls mal ein Foto nicht akzeptiert wird - na und? Dann macht man bei nächster Gelegenheit halt ein anderes "korrektes" Foto.
Klar. Das kommt natürlich auch immer darauf an, wie groß der Aufwand war und wie leicht man eine nächste Gelegenheit bekommt. Wenn man sich (insbesondere bei Methode a) viel Mühe gibt, vielleicht auf absehbare Zeit gar keine zweite Chance bekommt, und dann irgendeine formale Kleinigkeit, die eigentlich irrelevant ist, falsch macht (z.B. aus dem falschen Winkel fotografiert) und deswegen seine Geschichte nicht erzählen darf, ist das richtig ärgerlich. Wenn man (Methode b) im Vorbeilaufen ein Foto gemacht hat und dann feststellt, dass es eben doch um etwas anderes ging als man es im Hinterkopf hatte, dann hat man wenigstens was entdeckt und vielleicht gelernt ;)

Offline Q-Owls

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #9 am: 07. September 2016, 08:55:07 »

Risiko, nachher doch nicht loggen zu können: Vorhanden. Dabei zwei Fälle:
b1) Objekt passt doch nicht (egal, hat man die Bilder eben umsonst gemacht, man hat trotzdem etwas entdeckt),
b2) Objekt hätte gepasst, aber Logbedingungen wurden nicht eingehalten, weil man sie nicht auswendig wusste (ärgerlich)
Das ist mir auch schon bei Earthcaches passiert (b1 selten, b2 öfter). Dort liegt es mit daran, dass ECs relativ häufig in Gegenden ohne Internetempfang liegen.
Bei den SCs würde meine Misserfolgsrate sinken, wenn man vor Ort den SC schnell im Smartphone finden und die Logbedingungen rasch nachlesen könnte.

Idee:
Aus Flopps Karte einen Download der Listingtexte zu den nicht gefundenen und nicht-eigenen SCs generieren.

... und dann irgendeine formale Kleinigkeit, die eigentlich irrelevant ist, falsch macht (z.B. aus dem falschen Winkel fotografiert) und deswegen seine Geschichte nicht erzählen darf, ist das richtig ärgerlich.
Deswegen reite ich nicht auf Formalkram rum. Für mich sollte erkennbar sein, dass der Cacher vor Ort war und die SC Aufgabe verstanden hat, bzw. ein Aha- bzw. lern-Erlebnis hatte.

Bei der Geschichte mit dem 'persönlichen Gegenstand im Bild' hatte ich  seit ich mit SCs begonnen habe, immer den Verdacht, dass das eher dazu gemacht wird, dass OC bzw. die User gegen Urherberrechtprobleme abgesichert sind.
Ansonsten ist ein TB oder Finger im Bild (u. a.) eigentlich fast immer grauslich unästhetisch.
« Letzte Änderung: 07. September 2016, 09:07:48 von Q-Owls »
Schöne Grüße von Q-Owls 

Offline mic@

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #10 am: 07. September 2016, 09:26:21 »
Zitat von: Q-Owls
Bei der Geschichte mit dem 'persönlichen Gegenstand im Bild' hatte ich  seit ich mit SCs begonnen habe, immer den Verdacht, dass das eher dazu gemacht wird, dass OC bzw. die User gegen Urherberrechtprobleme abgesichert sind.

Falsch gedacht. Sinn ist eher, zu gewährleisten, daß derjenige auch vor Ort war.
Denn erst diese persönnlche Note sichert ab, daß das Log-Bild nicht aus dem Netz ist.
Ansonsten wäre die Safari ein couch-potatoe-cache, was gegen die Nutzungsbedingungen wäre.

Offline ekorren

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #11 am: 08. September 2016, 11:45:01 »
Bei der Geschichte mit dem 'persönlichen Gegenstand im Bild' hatte ich  seit ich mit SCs begonnen habe, immer den Verdacht, dass das eher dazu gemacht wird, dass OC bzw. die User gegen Urherberrechtprobleme abgesichert sind.
Wie schon gesagt, da geht es darum, dass man die Bilder selber gemacht hat. Entscheidend ist m.E. der Gedanke: So ein Foto würde niemand machen, der nicht genau weiß, wofür er es braucht. Vereinzelt werden ja auch andere Vorschläge gemacht wie z.B. ein bestimmter Kamerastandpunkt.

Zitat
Ansonsten ist ein TB oder Finger im Bild (u. a.) eigentlich fast immer grauslich unästhetisch.
Deswegen mache ich fast immer zwei Fotos. Erst ein Bild des Objekts, wo das Objekt ohne entsprechende Störung zu sehen ist, und dann nochmal eins vom GPS mit dem Objekt im Hintergrund oder einem Detail des Objekts oder so - also irgendwas, wo erkennbar ist, dass das GPS am Ort war. Dann lade ich beide Bilder hoch. Ein weiterer Vorteil dieser Methode: Ich kann das zweite Bild mit lesbaren Koordinaten auf dem Display machen und spare mir damit, die Koordinaten nochmal extra aufzunehmen. Der Aufwand ist ein bisschen höher, aber dafür sind die Fotos deutlich schöner - was ja im Sinne des Sammelns einer Bildergalerie ist, worum es doch bei den Safaris auch zentral geht.

Und den einen Owner, der gelegentlich ein Problem damit hat, wenn man anstatt formalem exaktem Folgen des Regeltextes sich lieber an den Inhalt hält, den ignoriert man halt und schon ist die Safari-Landschaft wieder in Ordnung ;)

P.S.: Zu den Earthcaches: Irgendwie werde ich mit dieser Art von Cache nicht warm. Wir steuern gerne die Locations an, weil sie meistens sehenswert und lehrreich sind - und loggen dann doch nicht. Denn nach ausführlicher Wort-für-Wort-Regelexegese sich vor Ort zum Affen zu machen, um die Pflichtfotos hundertzwanzigprozentig korrekt zu machen, und anschließend einen ausführlichen Geologie-"Begründe deine Meinung"-Aufsatz zu schreiben (und meistens doch nur zu merken, dass man irgendwas nicht mehr weiß oder nicht verstanden hat, weil die Fragen nicht ausreichend mit den Angaben auf den Infotafeln korrelieren oder gar unübliches Spezialwissen einfach voraussetzen) ist meistens nur doof. Ich fahre doch nicht in eine interessante Landschaft, um das Geologie-Vordiplom abzulegen, sondern um die Landschaft zu sehen und zu genießen.

Offline Kassena Tomat

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #12 am: 08. September 2016, 13:24:26 »
... P.S.: Zu den Earthcaches: Irgendwie werde ich mit dieser Art von Cache nicht warm. .... Ich fahre doch nicht in eine interessante Landschaft, um das Geologie-Vordiplom abzulegen, sondern um die Landschaft zu sehen und zu genießen.

Genauso könnte man sagen: Ich fahre doch nicht in eine interessante Landschaft, um irgendwelche Plastikdosen zu suchen (oder komische Rätsel zu lösen), sondern um die Landschaft zu sehen und zu genießen.  8)

Bzgl. Earthcaches: Das liegt wohl daran, dass ein Earthcache der einzige virtuelle Cachetyp ist, der bei G$ erlaubt ist. Und zwar als geologische Besonderheit. Das führt dann halt dazu, dass die damit verbundenen Logbedingungen bisweilen dem ein oder anderen zu kompliziert/aufwändig sind. Sie gehören auch nicht zu meinen Lieblingscachetypen, und ich habe auch erst zwei davon gemacht. Sie stören mich aber auch nicht, die Geschmäcker sind halt verschieden und ich verzichte eh oft auf Caches jeglichen Typs, wenn sie mir aus irgendeinem Grund nicht zusagen. Ohne dass ich den Cache deshalb doof finde - anderen gefällt er ja vielleicht.

Bzgl. Safari:

Ich möchte nur zu bedenken geben: Niemand kann über 700 Safaris mit allen Einzelbedingungen im Kopf behalten, um vor Ort spontan immer genau das richtige zu fotografieren. Vielmehr blättert man mal ein wenig, und wieder ein bisschen, hat ab und zu eine Idee, wo man etwas finden könnte... und erinnert sich im richtigen Moment an die Safari.

Natürlich nicht, das ist ja auch kaum der Sinn der Sache. Du behältst ja auch keine 700 Koordinaten und Listinginfos von Tradis im Kopf. Wer "oldschool"mäßig cachen geht, druckt sich vorher eine Liste aus und liest dann bei vor Ort nach oder macht selbiges papierlos auf dem Smartphone. Das gilt für Dosen ebenso wie für Safaris.

Ich mag sogar gerne Caches, die einen "zwingen", das Listing genau zu lesen, weil man sonst Schwierigkeiten hat, den Cache zu finden (oder es gar unmöglich ist). Wie oft habe ich schon gegrinst, wenn ich feststellen durfte, "hätte ich doch besser gleich richtig gelesen".  ;) Und für die Safaris gilt das halt auch.
« Letzte Änderung: 08. September 2016, 13:26:11 von Kassena Tomat »

Offline Slini11

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Re: SAFARI - Mindestanforderungen?
« Antwort #13 am: 08. September 2016, 15:15:02 »
Idee:
Aus Flopps Karte einen Download der Listingtexte zu den nicht gefundenen und nicht-eigenen SCs generieren.
Hm, ich fände es da schicker, wenn man die zu suchenden Listings von der Suche in eine Cacheliste schieben könnte. Und dann fehlt da noch die Exportmöglichkeit für Cachelisten über die OKApi.